Mit dem durch Erlass des nordrhein-westfälischen Kultusministeriums zur „Entwicklung von Schulprogrammen“ vom 25.06.1997 verbindlichen Auftrag, bis zum Jahr 2000 ein Schulprogramm zu erarbeiten, haben die drei Grundschulen Halberbracht, Maumke und Meggen damit begonnen, festzulegen und aufzuschreiben, wie sie als öffentliche Schulen ihre pädagogische Arbeit gestalten möchten.

 

Die bereits vorhandenen Schulprofile, die uns von anderen Schulen unterscheiden, zeigen deutlich, dass eine Vielzahl von unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten, Verhaltensweisen und Gegebenheiten seit Jahren fester Bestandteil des Schulalltags waren und unser Schulleben bis heute prägen. Sie geben den Stand der bisherigen schulischen Arbeit wieder und haben sich im Laufe mehrerer Jahre mehr oder weniger willkürlich ergeben. Ab 2011 besteht der Schulverbund mit den 2 Standorten Maumke und Meggen.

 

Unser Schulprofil ist geprägt durch standortspezifische Bedingungen, durch die Geschichte und Traditionen, durch Daten und Schülerzahlen, aber auch durch die in den vergangenen Jahren ständig wechselnde Zusammensetzung des Lehrerkollegiums.

 

Unsere Aufgabe im Rahmen der Schulprogrammarbeit sehen wir darin, die zahlreichen Aktivitäten mit Bezug auf die Schule als Ganzes zu reflektieren, Übereinstimmungen in grundsätzlichen pädagogischen Zielvorstellungen zu erzielen und zu formulieren, Arbeitsschwerpunkte festzulegen, Handlungen aufeinander abzustimmen und planvoll zu gestalten und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

 

Diese komplexen Aufgaben können nur in gemeinsamer vertrauensvoller Zusammenarbeit der Lehrkräfte, unter Einbeziehung der Eltern und Schüler, bewältigt werden.

Folgende Arbeitsdefinitionen sind entnommen aus den Handreichungen „Schulprogramm“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung (1998 S. 11).

 

 

 

1.    Schulprogrammarbeit ist der Prozess, in dem

 

 

Ø  alle Beteiligten der Schule (Lehrkräfte/Schulleitung/Schülerinnen und Schüler/Eltern)

 

Ø  gemeinsam und langfristig

 

Ø  im Dialog mit der Schulaufsicht, dem Schulträger und Partnern der Schule

 

Ø  auf der Grundlage der Ausbildungsordnungen, Richtlinien und Lehrpläne

 

Ø  für schulische Arbeit insbesondere in den Bereichen Unterricht und Erziehung

 

Ø  Bestandsaufnahmen durchführen, Ziele klären, Arbeit planen, Planungen verwirklichen, Ergebnisse überprüfen, bewerten und dokumentieren.

 

 

  1. Das Schulprogramm ist das grundlegende Konzept der pädagogischen Zielvorstellungen und der Entwicklung einer Schule, dass

 

Ø  die verbindlichen Vorgaben und Freiräume im Hinblick auf die spezifischen Bedingungen vor Ort konkretisiert,

 

Ø  Ziele und Handlungskonzepte für die Weiterentwicklung der schulischen Arbeit bestimmt und Formen und Verfahren der Überprüfung der schulischen Arbeit insbesondere hinsichtlich ihrer Ergebnisse festlegt.

 

Wir stehen am Anfang der Schulprogrammarbeit und sind uns bewusst, dass wir nur die ersten Schritte unternommen haben. Aber die Schritte, die wir unternommen haben, bilden ein einheitliches Konzept mit dem Ziel, unsere Grundschularbeit kontinuierlich fortzuentwickeln.

Wir haben uns in den vergangenen Monaten bereits gründlich mit einigen Schwerpunkten unseres Schulprogramms auseinandergesetzt, diese im Hinblick auf die für unsere Schule vereinbarten Zielsetzungen konkretisiert und in diesem Schulprogramm verankert. Gleichzeitig geben wir einen Ausblick auf die Weiterentwicklung, die mittelfristigen Ziele unserer Schule, die Umsetzung neuer Vorhaben, die sich zwangsläufig aus den Diskussionen der Kolleginnen und Kollegen über das Verständnis einer guten Schule mit ihren Zielen und Möglichkeiten ergaben.

 

So stellt das vorliegende Schulprogramm der Franziskus-Schule ein Zwischenprodukt dar, das im Folgenden Schwerpunkte unserer Arbeit beschreibt.