Schulkultur:  Schulleben,  Feste/Feiern

 

 

Wir fördern mit unseren Festen und einem vielfältigen Schulleben den Gemeinschaftssinn aller an der Schule Beteiligten

(Schüler, Lehrer, Eltern, außerschulische Partner).

 

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

 

  • die jahreszeitlichen Feiertage gemeinsam begehen
  • in regelmäßigen Abständen ein großes Schulfest feiern
  • jährlich ein Sportfest, eine Einschulungsfeier,

eine Abschiedsfeier der 4. Klasse veranstalten

  • die Geburtstage der Schüler im Klassenrahmen feiern
  • ein- bzw. mehrtägige Klassenfahrten durchführen
  • „Lesenächte“ veranstalten
  • an den jährlichen Fußballturnieren teilnehmen
  • Projektwochen, Lesewettbewerbe, Mathe-Wettbewerbe, Kunstprojekte, Radfahrausbildung Kl. 4, Elternabend „Sicherer Schulweg Kl. 1“,

Schulweg Kl.1 mit Polizei, „Zeus“-Projekte, Wandertage, Unterrichtsgänge, Theaterbesuche, Besuch einer Freilichtbühne, Waldjugendspiele, Pfarrbücherei-Besuche usw. durchführen

  • am jährlichen „Tag der Sauberkeit“ teilnehmen
  • Pause, Pausenspiele und Bewegungspausen anbieten
  • auf gesunde Ernährung und ein Pausenfrühstück achten
  • Pausenengel und Streitschlichter einsetzen

 

 

Schulkultur:  Schulpartnerschaften

 

Wir stärken durch Kontakte zu Schülern in anderen Ländern

(3. Welt-Länder) das soziale Gewissen unserer Schüler.

 

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

§     durch jährliche Aktionen Spenden für die Partnerschule sammeln

§     Briefkontakte mit den Partnerschulen pflegen

§     die Fastenspende Aschermittwoch für Schwester Catherine (Indien) einsammeln

 

 

 

Wir verbessern durch Kontakte zu benachbarten Schulen den Austausch zwischen den Lehrkräften.

 

 

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

§     gemeinsame Konferenzen durchführen

§     gemeinsam Fortbildungen besuchen

§     gemeinsame Gespräche mit den zugehörigen Kindergärten führen

 


 

 

 

 

2.      Ebene der Schulkultur

 

2.1 Feste und Feiern im Jahr

 

Einschulungsfeier


Die Einschulungsfeier  der Franziskus-Schule Meggen findet jedes Jahr am zweiten Schultag nach den Sommerferien statt. Sie beginnt mit einem Wortgottesdienst in der St. Bartholomäus-Kirche für die Schulanfänger, deren Eltern und Angehörigen, sowie die Klassenlehrer der ersten Klassen.

Im Anschluss an den Schulgottesdienst werden die Schulanfänger im Rahmen einer kleinen Feier in der Grundschule begrüßt. Diese Feier wird in der Turnhalle der Grundschule durchgeführt und von den vierten Klassen gestaltet, die vor den Sommerferien das Programm für diese Einschulungsfeier einstudiert haben.

Nach einer Begrüßungsansprache durch den Schulleiter tragen die Kinder der vierten Klassen Lieder, Gedichte oder kleine Theaterstücke vor. Zum Abschluss dieser Einschulungsfeier erhält jeder Schulanfänger eine kleine Schultüte mit kleinen Überraschungen.Anschließend begleiten die Eltern ihre Kinder zu ihren Klassenräumen, wo die Lernanfänger ihren ersten Unterricht bei ihren Klassenlehrern haben.

 

 

Weihnachtsfeier

 

Eine große Weihnachtsfeier für die Grundschulkinder, deren Eltern und Angehörigen sowie die Lehrer findet alle vier Jahre statt, damit jedes Grundschulkind die Gelegenheit hat, während seiner Grundschulzeit eine Weihnachtsfeier in diesem Rahmen mitzuerleben. Ort für diese Weihnachtsfeier kann entweder die Turnhalle der Grundschule oder der große Saal des Pfarrheims mit Bühne sein. Mögliche Programmpunkte sind die Vorführung kleiner weihnachtlicher Theaterstücke, Gedichte und Vorträge und das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern.

Nach den Vorführungen ist Gelegenheit zum Kaffeetrinken, das von den Eltern der Grundschulkinder ausgerichtet wird.

 

Während der anderen Jahre findet eine kleine Weihnachtsfeier von ca. 45-60 Minuten gemeinsam für alle Schüler in der letzten Stunde vor den Weihnachtsferien in der Pausenhalle oder für die einzelnen Klassen in ihren Klassenräumen statt.

Alternativ oder ergänzend treffen sich die Kinder einzelner Klassen gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Klassenlehrer zu einem advent- und weihnachtlichen Beisammensein an einem Nachmittag in der Schule.

 

 

 

Schulfest

 

Alle vier Jahre findet ein großes Schulfest statt, um jedem Schüler während seiner Grundschulzeit Gelegenheit zu geben, an einem Schulfest teilzunehmen. Jedes Schulfest wird unter ein bestimmtes Thema gestellt. Die einzelnen Klassen oder die Parallelklassen studieren mit ihren Klassenlehrern Vorführungen wie Singspiele, Modenschauen, Theaterstücke usw. ein, die am Tag des Schulfestes in der Turnhalle allen Kindern der Grundschule und deren Eltern vorgeführt werden.

 

Im Anschluss an diese Vorführungen haben Kinder, Eltern und Lehrer Gelegenheit, an verschiedenen Ständen (Cafeteria, Würstchen- und Getränkestände, Spielstationen) das Schulfest gemeinsam weiter zu erleben. Während der übrigen Jahre finden in den einzelnen Klassen am letzten Schultag kleine Abschlussfeiern zum Schuljahresende mit z.B. gemeinsamem Frühstück, Disco, kalten Getränken etc. statt.

 

 

Klassenfest

 

In der Regel von Eltern in Absprache mit dem jeweiligen Klassenlehrer zumeist zum Abschluss eines Schuljahres organisierter Spiel- oder Wandernachmittag gemeinsam für die Kinder einer Klasse, deren Eltern und den Klassenlehrer.

 

 

Entlassfeier

 

Klassenfest, das als Entlassfeier den Charakter des letztmaligen Zusammenkommens der Kinder der vierten Klassen, deren Eltern und der in diesen Klassen unterrichtenden Lehrer hat.

 

 

Karnevalsfeier

 

Karneval hat traditionell in Meggen einen großen Stellenwert. Um dieser Bedeutung Rechnung zu tragen wird am Donnerstag (Altweiberkarneval) in den einzelnen Klassen Karneval gefeiert. Die Kinder dürfen an diesem Tag kostümiert und geschminkt zur Schule kommen. Aktivitäten an diesem Schulvormittag: Malen, Klasse schmücken, Masken basteln, Disco, Spiele, Polonaise, Frühstück etc.

Um den SchülerInnen an diesem Tag Gelegenheit zu geben, sich frühzeitig für den am frühen Nachmittag in der Meggener Schützenhalle stattfindenden Kinderkarneval vorzubereiten, endet an Altweiber der Unterricht nach der vierten Unterrichtsstunde.

 

 

Sonstige Veranstaltungen:

 

Theaterbesuche

 

Festen Platz im Veranstaltungskalender der Grundschule Meggen hat der Besuch von Kindertheateraufführungen zumeist im Pädagogischen Zentrum (PZ). Mindestens einmal im Schuljahr besucht jede Klasse eine Theateraufführung.

 

 

Autorenlesung

 

Unter Berücksichtigung finanzieller Möglichkeiten soll auch künftig ermöglicht werden, dass jedes Kind während seiner Grundschulzeit zumindest einmal an einer Lesung eines Kinderbuchautors teilnimmt.

 

 

 

            2.2 Sportliche Aktivitäten

 

In den Klassen 1, 2 und 4 findet der Sportunterricht in den schuleigenenTurnhallen statt. Das 2. bzw. 3. Schuljahr erhält eine Stunde Sport und geht zusätzlich zum Schwimmunterricht für 2 Unterrichtsstunden in das Hallenbad in Meggen.

 

Im Laufe eines Unterrichtsmorgens steht es jedem Lehrer frei, Bewegungspausen durch besondere Bewegungsspiele in seinem Unterricht zu berücksichtigen.

 

In den zwei Hofpausen stehen die Pausenspielgeräte sowie der Schulhof für sportliche Aktivitäten zur Verfügung.

 

Im Rahmen von besonderen Schulveranstaltungen (Schulfesten, Feiern usw.) gehören sportliche Aktionsmöglichkeiten zum festen Programm.

 

Die Schule nimmt je nach Angebot an besonderen Sportveranstaltungen teil:

·         Stadt- bzw. Kreisfußballturnier für Grundschulen,

·         Schwimmwettkampf auf Stadtebene

             

                        Pausensport

Die Pausen von 9.40 Uhr bis 10:00 Uhr und von 11.30 Uhr bis 11.45 Uhr werden auf dem Schulhof verbracht. Bei besonderen Gelegenheiten dürfen Kinder während der Pausen unter Aufsicht im Klassenraum bleiben.

 

In den Pausen sollten die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachkommen. Zur Unterstützung der Aktivitäten werden verschiedene Pausenspielgeräte für den Schulhof angeboten.

 

                 Pausenspielgeräte:

·         Stelzen

·         Laufdosen

·         Springseile

·         Bälle

·         Hüpfstangen

·         Spiellandschaften

·         Rikschas

·         Kleine Tore

 

 

Sportfest

 

Jährlich gegen Ende des Schuljahres finden für die Kinder aller Klassen die Bundesjugendspiele in Leichtathletik im Felix-Hensel-Stadion statt.

 

 

2.3      Elternabende

 

Zu Beginn eines Schuljahres finden in allen Klassen die Klassenpflegschaftsversammlungen statt.

 

Besondere Informationsabende werden von unserer Schule für die Eltern der Lernanfänger durchgeführt.

 

Herr Siebert informiert die Eltern der Viertklässler über das Angebot der weiterführenden Schulen.

 

Je nach Bedarf werden Abende für alle Eltern zu aktuellen Themen veranstaltet.

 

 

2.4      Klassenfahrten und Ausflüge

 

 

Klasse 1

 

Die Franziskus-Schule führt mit jedem 1. Schuljahr folgende Ausflüge und Theaterbesuche durch:

 

§  Besuch eines Theaterstücks / Musicals (je nach Angebot) im Pädagogischen Zentrum Meggen an einem Schulvormittag .

 

§  Waldspaziergang im Frühjahr/Frühsommer (gestaltet von Frau Jung, einererfahrenen Waldpädagogin) mit Walderfahrungsspielen und vielfältigen Aktivitäten, in der Klasse 1 zum Schwerpunkt „Waldtiere und Tierspuren“.

 

§  Je nach Situation der Klasse und Rahmenbedingungen können noch bis zu drei weitere Schultage als Wander- oder Ausflugstage in die nähere Umgebung genutzt werden.

 

 

Klasse 2

 

Die Franziskus-Schule führt mit jedem 2. Schuljahr folgende Ausflüge und Theaterbesuche durch:

 

·    Besuch eines Theaterstücks / Musicals (je nach Angebot) im Pädagogischen Zentrum Meggen an einem Schulvormittag

·Waldspaziergang im Frühjahr/Frühsommer (gestaltet von Frau Jung, einer erfahrenen Waldpädagogin) mit Walderfahrungsspielen und vielfältigen Aktivitäten, in der Klasse 2 zum Schwerpunkt „Baumarten und ihre Unterscheidungsmerkmale“.

·   Besuch eines Theaterstücks auf einer Freilichtbühne (meistens Freudenberg oder Hallenberg) an einem Schulvormittag vor den Sommerferien.

·   Je nach Situation der Klasse und Rahmenbedingungen können noch bis zu drei weitere Schultage als Wander- oder Ausflugstage in die nähere Umgebung genutzt werden.              

 

Klasse 3

 

Die Franziskus-Schule führt mit jedem 3. Schuljahr folgende Ausflüge und Theaterbesuche durch:

 

·     Besuch eines Theaterstücks / Musicals (je nach Angebot) im Pädagogischen Zentrum Meggen an einem Schulvormittag

·         Ein weiterer Besichtigungspunkt ist der Sicilia-Schacht. Die Kinder werden informiert über das Leben der Bergleute in den 50er Jahren und welche Bedeutung der Schacht in dieser Zeit für die Menschen in Meggen hatte.

·         Zur Schulumgebung gehört auch ein Besuch im Rathaus in Altenhundem.

·         Waldjugendspiele (siehe auch 2.4.1 Waldjugendspiele)

 

·         Abschließend wird als Abschlussfahrt eine Kreis-Olpe-Fahrt durchgeführt. Hier geht es von der Schule in Meggen zur Hohen Bracht und weiter nach Olpe zur Kreispolizeibehörde. Von dort aus geht es am Biggesee entlang nach Attendorn zur Atta-Höhle, um anschließend auf dem Biggesee eine Schifffahrt zu unternehmen.

 

Klasse 4

 

Die Franziskus-Schule führt mit jedem 4. Schuljahr folgende Ausflüge und Theaterbesuche durch:

 

·   Besuch eines Theaterstücks / Musicals (je nach Angebot) im Pädagogischen Zentrum Meggen an einem Schulvormittag.

·      Die Burg Altena wird in Anlehnung an die Unterrichtseinheit Mittelalter besucht. Die Kinder erfahren wie früher die Knappen zum Ritter geschlagen wurden und durchlaufen einen Parcours zum Leben im Mittelalter.

·         Als Abschlussfahrt erleben die Kinder einen ereignisreichen Tag in einem Zoo oder einem ähnlichen Ausflugsziel.

 

 

       2.5           Schulspiele in Maumke

 

Diese (preisgekrönten) Spiele wurden vom letzten Schulleiter der ehemaligen Osterfeld-Schule entwickelt und werden auch weiterhin durchgeführt. Sie tragen dazu bei, das soziale Miteinander und das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Schulkinder zu stärken.

 

                        Herbstpuzzle

 

Am letzten Schultag vor den Herbstferien erhält zu Beginn jedes Kind vom Klassenlehrer ein Puzzleteil, welches zusammen mit 5 bis 7 anderen Teilen zu einem Bild zusammengesetzt werden kann. Alle Kinder treffen sich mit ihrem Puzzleteil in den Fluren der Schule und suchen die Kinder, die ebenfalls ein Puzzleteil für „ihr“ Bild haben. Haben sich die Kinder gefunden, suchen sie in den Klassenräumen den Lehrer, der ihr Bild hat und legen das Puzzle. Zum Abschluss gibt es eine kleine Belohnung (z. B. eine Scheibe Knäckebrot).

 

                        Freundschaftsband

 

Dieses Spiel wird am Tag der Zeugnisausgabe (1. Halbjahr) oder am Altweiber-Donnerstag durchgeführt. Jeder Schüler erhält ca. 12 Wollfäden in einer Farbe. Insgesamt werden aber auch 12 verschiedene Farben ausgegeben. Wieder treffen sich alle Kinder auf den Fluren. Aufgabe nun ist es, mit den Mitschülern solange Fäden zu tauschen, bis möglichst jedes Kind 12 Fäden in 12 unterschiedlichen Farben hat. Abschließend werden unter gegenseitiger Hilfestellung aus den bunten Wollfäden Freundschaftsbänder geflochten. 

 

                        Ostereiersuchen und –titschen

 

Für jedes Kind wird ein buntes gekochtes Osterei mit Klassenlehrerkürzel und Schülernummer gekennzeichnet. Die Eier werden jeweils vom 4. Schuljahr am Schulhofrand „versteckt“, wobei der Hausmeister das Verstecken der Eier für Klasse 4 übernimmt. Auf ein Startzeichen hin laufen alle Kinder los und suchen „ihr“ Ei. Nach erfolgreicher Ostereiersuche wird beim sich anschließenden Ostereiertitschen erst der jeweilige Klassensieger, der Lehrersieger und zum Abschluss unter den so ermittelten „Titschkönigen“ der Ostereiertitsch-Kaiser“ des jeweiligen Jahres ermittelt. Stattfinden tut diese Aktion natürlich am letzten Tag vor den Osterferien. Die Eier werden abschließend im Klassenraum verzehrt.

 

 

            2.6      Religiöse Erziehung

 

                        Kath. Religionslehre

      

Viele christliche Werte sind heute wie selbstverständlich in der Grundschule verwirklicht. Die großen Religionen unseres gemeinsamen Gottes (Judentum, Islam, Christentum) verbindet, dass wir keine perfekte Welt erreichen können. Alle Menschen sind von Gott als seine Kinder geschaffen, darum sind wir vor ihm gleich wie Bruder und Schwester. Der Mensch darf Wert oder Unwert eines anderen Menschen weder bestimmen noch letztlich über ihn richten.

Die heutige christliche Schule ist auf der Suche nach einem Weg zu einer besseren Welt. Die katholische Schule fühlt sich dabei einer Weltkirche und ihrer Lehre verbunden, die über die Grenzen eines Dorfes und die Modeströmungen einer kurzen Zeitspanne hinausweist.

Vielen Kindern fehlt heute der Grund und Boden des Lebens, in dem sie fest verwurzelt sind. Statt Beständigkeit zu erfahren, sind sie erfüllt von Unruhe, Flüchtigkeit und Ziellosigkeit. Die Mobilität und Schnelllebigkeit unserer Zeit verführen dazu, sich mit einem sehr weit gestreuten Angebot an Beschäftigungen zu überfordern. Der Aufbau einer Gottesbeziehung als gespürten Sinn des eigenen Lebens aber braucht viel Raum und Zeit für den „Innenraum“ des Kindes: Raum zur Stille, Muße zum Träumen, Zeit zum Hören und Verweilen, Raum und Zeit zum zweckfreien Spiel, Zeit zum Verarbeiten neuer Eindrücke, …

Unserer Kinder brauchen Raum und Zeit, damit sie diese lebendige und intensive Religiosität aufbauen können. Dazu brauchen die Kinder die Erwachsenen als Vorbild, aber auch Bildung im weitesten Sinn um zu lernen, Fragen nach ihrem eigenen Sinn und Sein zu stellen.



                 Schulgottesdienste

 

                 Wöchentliche Schulgottesdienste  

In der Regel findet der katholische Schulgottesdienst jeden Dienstag bzw. Freitag in der ersten Stunde in einer der Pfarrkirchen statt. Dieser Gottesdienst wird für die Jahrgangsstufen 2 – 4 durchgeführt.

      

 

                 Übernahme von Aufgaben in den Schulgottesdiensten

Während der vom katholischen Pfarrer (am Standort Maumke auch teilweise von den Religionslehrerinnen) vorbereiteten Schulgottesdienste übernehmen SchülerInnen der Grundschule bestimmte Aufgaben wie Messe dienen, Fürbitten vorlesen usw.

 

 

                 Schulgottesdienste zu besonderen Anlässen               

Zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Aschermittwoch, Schuljahresabschluss etc. werden gemeinsame Schulgottesdienste für alle Klassen durchgeführt.

 

 

                        Einschulungsgottesdienst  

 

Normalerweise am zweiten Schultag im neuen Schuljahr findet ein Einschulungsgottesdienst statt.

 

Am Standort Meggen findet der Gottesdienst für die Lernanfänger, deren Eltern und Angehörige sowie für die Klassenlehrer der Erstklässler statt.

 

Neben Lernanfängern, Eltern und Angehörigen nehmen am Standort Maumke auch Kindergarten und alle Schulkinder und Lehrer an diesem Gottesdienst teil.

 

           

                        Dankgottesdienst nach dem „Weißen Sonntag“  

 

            Am Montag nach „Weißen Sonntag“ findet für die Kommunionkinder,

deren Eltern und Verwandten um 9.00 Uhr ein Dankgottesdienst in der kath. Pfarrkirche statt.            

 

 

            Standort Meggen:

Von Seiten der Schule nehmen die Klassenlehrer der Kommunionkinder an diesem Gottesdienst teil.

            Standort Maumke:

Am Dankgottesdienst nehmen alle SchülerInnen und LehrerInnen der Schule teil.

 

 

                        Feste und Feiern im Kirchenjahr  

 

            „Feste und Feiern im Kirchenjahr“ sind inhaltliche Schwerpunkte des Reli-

            gionsunterrichts der Grundschule. Deshalb sollen die Kinder während ihrer

Grundschulzeit mit folgenden religiösen Festen vertraut gemacht werden: Erscheinung des Herrn, Aschermittwoch, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, Erntedank, Franziskus von Assisi, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten.    

 

                     Aktivitäten zur Advents- und Weihnachtszeit

 

Zur Adventszeit werden in den einzelnen Klassen Adventskränze oder Adventsgestecke aufgestellt, Adventskalender aufgehängt oder die Klassenzimmer durch im Kunstunterricht erstellte adventliche Motive geschmückt. In der Pausenhallte hängt oder steht ein großer Adventskranz. Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum und eine Krippe stimmen hier schon auf das Weihnachtsfest ein.

Wenn organisatorisch möglich, beginnt jeder Schultag zur Adventszeit in den einzelnen Klassen besinnlich: Kerzen am Adventskranz werden angezündet, der Klassenlehrer liest eine Geschichte vor und es werden Adventslieder gesungen.

Neben einem besinnlichen Unterrichtsbeginn findet, wenn möglich, an jedem Montag in der ersten Stunde ein adventliches Singen und Musizieren gemeinsam für alle Grundschulkinder in der Pausenhalle statt.

Eine große Weihnachtsfeier für die Grundschulkinder, deren Eltern und Angehörigen sowie die Lehrer findet alle vier Jahre statt, damit jedes Grundschulkind die Gelegenheit hat, während seiner Grundschulzeit eine Weihnachtsfeier in diesem Rahmen mitzuerleben (s. Punkt 1.2.4)

 

Während der anderen Jahre findet eine kleine Weihnachtsfeier von ca. 45-60 Minuten gemeinsam für alle SchülerInnen in der letzten Stunde des letzten Schultages vor Weihnachten in der Pausenhalle statt.

Darüber hinaus finden teilweise in den einzelnen Klassen kleine Weihnachtsfeiern mit Programm statt.

 

 

 

                        Evangelische Religionslehre

 

Parallel zum Gottesdienst für die katholischen Kinder findet wöchentlich unsere Kontaktstunde statt. Mit religionspädagogischen Elementen sind die Kinder eingeladen, ihren Glauben zu entdecken und mehr darüber zu erfahren. Biblische Geschichten, Kreativaktionen und Spiel und Spaß runden die Kontaktstunde ab. Zeit für Gespräche ist ebenfalls ein fester Bestandteil dieses Angebotes.

 

 

                        Leitung: Jugendreferentin Kristina Ashoff (Dipl.-Päd. + Diakonin)

 

                        Infos im Jugendbüro, Tel.: 02723 / 7162985

 

 

 

2.7      Teilnahme an Wettbewerben


Die Franziskus- Schule nimmt jedes Jahr im Februar an dem Malwettbewerb der Volksbanken der Stadt Lennestadt teil. Diese schreiben jeweils ein bestimmtes Thema aus, das auf einem Prospekt für jedes Kind genau erklärt und erläutert wird. In der Regel ist dieses ein Thema aus dem Bereich der Lebenswirklichkeit der Kinder, der Phantasie oder dem Bereich Umwelt / Natur. Zu diesem Thema machen sich die Kinder im Kunstunterricht gemeinsam mit dem Kunstlehrer / der Kunstlehrerin Gedanken und erarbeiten Möglichkeiten und Vorschläge zur Umsetzung. Jedes Kind erstellt dann sein eigenes Bild zum Thema nach persönlicher Vorliebe und kann mit diesem, Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, an dem Malwettbewerb teilnehmen.

In der Regel wird mit Wasserfarben, Wachsmalern, Bunt- oder Filzstiften gemalt oder etwas aufgeklebt. Vorgegeben ist nur die Größe (Din A 3- Blatt) und die Zweidimensionalität.

Die Bilder werden in der Schule gesammelt und bei der örtlichen Volksbank eingereicht. Dort werden sie in der Regel innerhalb einiger Monate bewertet. In den einzelnen Altersklassen (z.B. Klasse 1/ 2 oder Klasse 3/ 4) werden dann Sieger ermittelt, die gesondert benachrichtigt werden. Jedes Kind bekommt aber für seine Teilnahme einen Trostpreis.

Zum Malwettbewerb gibt es ebenfalls noch gesondert die Möglichkeit, an einem Preisausschreiben teilzunehmen (Einverständnis der Eltern vorausgesetzt).

Jedes Jahr wieder macht es den SchülerInnen der Franziskus- Schule großen Spaß, die Bilder zu erstellen. Gespannt wird dann auf die Rückgabe der Bilder und die kleinen „Preise“ als Anerkennung gewartet.

 

 

Die Schüler unserer Schule nehmen regelmäßig an folgenden weiteren Wettbewerben teil:

 

·         Umweltpreis der Stadt Lennestadt (weitere Informationen siehe http://www.lennestadt.de/Leben-Wohnen/Umweltschutz/Umweltpreis.)

 

·         Spielen macht Schule  (weitere Informationen siehe

                                      http://www.spielen-macht-schule.de)

 

 

 

2.8 Partnerschaften

 

 

2.8.1 Partnerschule in Ghana

 

In der Zeit vom 31.03. – 04.04.2014 waren die Kinder der Franziskus-Schule (Klasse 2-4) wieder als fleißige Helfer im Dienst der guten Sache unterwegs.

Mit der Aktion „Staubengel“ für eine Partnerschule in Ghana wurde hierdurch das Projekt der ehemaligen Grundschule in Halberbracht fortgesetzt.

 

Die „Staubengel“ helfen Verwandten, Freunden und Nachbarn im Haushalt und Garten, beim Autowaschen und Einkaufen und lassen sich diesen Einsatz honorieren.

Seit dem Jahr 2007 unterstützte die Christine-Koch-Schule in Lennestadt-Halberbracht die Domwine Primary School im afrikanischen Ghana.

 

Durch die Vermittlung von Herrn Holger Mester aus Halberbracht, der das Land bereits mehrmals bereist hat, entstand im Jahr 2007 die Partnerschaft mit dieser Schule. Der Ort Domwine liegt im äußersten Nordwesten Ghanas in der Upper West Region, etwa 15km nördlich der Kreisstatt Jirapa. Dieses Gebiet gehört zu den ärmsten und unterentwickeltesten Regionen in Ghana. Die Einwohner sind in der Regel Bauern, die ihre Familie mit ihren Erträgen ernähren. In der Primary School werden die Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse unterrichtet.

 

Das eingesammelte Geld wird für dringend erforderliche bauliche Maßnahmen am Gebäude (z.B. Reparatur des Daches), Unterrichtsmaterialien für die Schüler und eine bessere Ausstattung der Klassenräume mit Möbeln benötigt.

 

Der seit Beginn des Projektes bestehende Briefkontakt zwischen den Schülern und Lehrern der Halberbrachter Grundschule und den Kindern und Lehrern der Dowine Primary School wird auch an der Franziskus-Schule fortgesetzt.

 

2.8.2 Schwester Catherine in Indien

 

Die Franziskus-Schule, Standort Maumke unterstützt seit vielen Jahren die Missionsarbeit von Schwester Catherine in Indien. Der Kontakt entstand in den 80er Jahren durch Herrn Georg Weißbrich, einen der ehemaligen Schulleiter der Osterfeld-Schule Maumke. Schwester Catherine arbeitete damals als Frauenärztin im Siegener Marienkrankenhaus.

 

Auf den regelmäßig stattfindenden Schulfesten wurde nach Möglichkeit ein Basar zugunsten der Missionsarbeit der Schwester veranstaltet. Auch der Erlös der jährlichen Fastenspende der Schulkinder am Aschermittwoch wird für die Missionsarbeit verwendet. Des Weiteren fanden je nach Möglichkeit Aktionen statt wie z. B. Knäckebrot backen und zum Erntedankfest verkaufen, Weihnachtsschmuck basteln und in der Adventszeit verkaufen.

 

Dabei stehen die Kolleginnen der Schule in brieflichem Kontakt (teilweise per E-Mail) zu Schwester Catherine, die die Schule im Rahmen ihrer Deutschlandbesuche bisher aber auch jedes Mal persönlich besucht hat.

 

Damit sich die Grundschulkinder ein möglichst konkretes Bild von der Missionsarbeit machen können, lässt die Schwester die Spendengelder der Schulkinder stets auch in Indien Kindern zugute kommen und teilt den Kolleginnen jeweils nähere Einzelheiten zu deren Verwendung mit.

 

Seit zwei Jahren wird die Fastenspende nicht einfach nur „eingesammelt“, sondern im Rahmen der Aktion „Staubengel“ eingenommen. Eine Woche lang bieten die Kinder dann in ihren Familien, bei Nachbarn oder Freunden gegen eine kleine Spende ihre Hilfe an. So wird z. B. Schnee geschoben, gefegt, Holz gestapelt, Müll entsorgt, gespült und vieles mehr.

 

2.9 Streitschlichter /Pausenengel

 

Die Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe übernehmen während der Hofpausen den Dienst als Streitschlichter / Pausenengel (siehe auch Punkt 3.2.7.1 Streitschlichter)