Lernkultur:   Öffnung von Unterricht

        

Wir regen unsere Schüler zum selbstständigen Lernen und Arbeiten an.

        

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

-              außerschulische Lernorte und Partner mit in den Unterricht einbeziehen

-              die Kinder mit Partnern oder in Gruppen unterrichtlichen Themenstellungen bearbeiten und  Problemlösungen entwickeln lassen

-              offene Unterrichtsformen wie z. B. Tages- und Wochenpläne, Stationenlernen, Werkstattarbeit, Freiarbeit usw. anbieten

-              auf äußere und innere Differenzierung achten sowie individuelle Förderung (z. B. durch sozialpädagogische Fachkraft), auch bei Bedarf auf bewährte Unterrichtsmethoden wie Einzelarbeit und Frontalunterricht zurückgreifen

-              Trainingsspiralen zum Methodentraining in den einzelnen Jahrgängen durchführen

-              bei Bedarf jahrgangsübergreifend arbeiten (z. B. bei der Durchführung von Projekten, Fördermaßnahmen etc.)

-              den Schülern die Möglichkeit der Wahl von Arbeitsgemeinschaften bieten

 

 

Lernkultur:   Schulinterner Lehrplan

 

Wir setzen die vorgeschriebenen Richtlinien und Lehrpläne um.

           

Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

-              unter Einbeziehung der Möglichkeiten und Gegebenheiten unserer Schule und der in den einzelnen Fachforen als verbindlich beschlossenen Unterrichtsvorhaben einen internen Lehrplan aufstellen und fortschreiben

-              Lernen mit neuen Medien (Medienkonzept) ermöglichen

-              in der Schuleingangsphase eine sozialpädagogische Fachkraft (Einsatz) einbeziehen

-              an Arbeitskreisen zur Umsetzung der Lehrpläne in Deutsch, Englisch, Kunst, Sachunterricht, katholische Religion und Mathematik (schulübergreifend) teilnehmen

-              einheitliche Kriterien und Leistungskonzepte für die Fächer festlegen und danach bewerten

-              in allen Klassen: die Fächer Mathematik, Sprache, Sachunterricht nach Möglichkeit in die Hand des Klassenlehrers legen

 

        

 

Lernkultur:   Lehr- und Lernmethoden

 

Wir entwickeln unseren Unterricht weiter.


Dieses Ziel erreichen wir, indem wir

 

            -           in Fachgruppen bzw. Fachkonferenzen pädagogische Themen für den Unterricht aufbereiten

-              den Unterricht gemeinsam vor- und nachbereiten

-              unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden anbieten

-              Wert auf individuelle Förderung legen

-              Kinder mit Migrationshintergrund besonders in ihrer sprachlichen Entwicklung fördern

-              die sozialen Kompetenzen unserer Schüler stärken (Pausenengel, „Erziehungsschwerpunkte, Sozialunterricht)

-              offene Unterrichtsformen einsetzen

-              den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule fließend gestalten (Kooperationsvertrag)

-              die Schüler auf eine erfolgreiche Weiterarbeit an den weiterführenden Schulen vorbereiten

-              wir regelmäßig Fortbildungen besuchen

-              in den einzelnen Fachforen zur Umsetzung der Lehrpläne mitarbeiten

-              gemeinsame Kriterien und Formulierungen zum Arbeits- und Sozialverhalten aufstell

 

 

 

3.1    Schuleigene Curricula mit Leistungskonzept in Deutsch, Englisch, Kunst und Trainingsspirale zur Systemischen Unterrichtsentwicklung

 

      s. Ordner „Schuleigene Curricula“

 

 

3.2     Schuleigene Konzepte

 

 

3.2.1 Vertretungskonzept

 

Für die Kinder unserer Schule gibt es in der Regel keine Kürzung des Unterrichts, die den Eltern nicht mindestens einen Tag zuvor angekündigt worden ist.

Wir sind bestrebt, Unterrichtsausfall nach Möglichkeit zu vermeiden. Im Schulalltag gibt es aber immer mal wieder Situationen, in denen die zur Verfügung stehenden Lehrerstunden nicht ausreichen, den Unterricht vollständig abzudecken, was dann zur Unterrichtsminimierung führt.

Wenn eine Lehrkraft krankheitsbedingt ihren Dienst nicht wahrnehmen kann, informiert sie unverzüglich die Schulleitung über die Dauer der Erkrankung.

Der Vertretungsplan wird im Lehrerzimmer ausgehängt, damit sich die Kollegen frühzeitig auf einen eventuellen Einsatz vorbereiten können.

Tritt der Vertretungsfall kurzfristig ein, wird die betroffene Klasse von einer Kollegin/einem Kollegen der jeweiligen Jahrgangsstufe auf zur Verfügung stehendende Klassen aufgeteilt und die Schüler/innen erhalten Arbeitsaufgaben, die ihrem Können entsprechen. Ein Aufteilungsplan ist stets bereit und sichtbar in der Nähe des Lehrerpults aufgehängt.

Vom folgenden Tag an erhalten die Schüler/innen Unterricht nach einem Vertretungsplan, der die Eltern über Stundenplanänderungen informiert. Die Unterrichtsinhalte gibt die erkrankte Lehrkraft in Form eines Arbeitsplans an die Kollegen/innen vor.

Sollte eine Lehrkraft längere Zeit fehlen, übernimmt entweder eine Lehrerin aus der Vertretungsreserve oder Kollegen/innen der Parallelklassen einen Teil des Vertretungsunterrichts und die Aufgaben der Klassenführung. Auch in diesem Fall erfolgt der Vertretungsunterricht nach Absprache mit der erkrankten Lehrkraft. Die Teamarbeit in den Jahrgangsstufen erleichtert die Vorbereitungen für eine angemessene fachliche Versorgung.

Bei erkennbar langfristigem Ausfall einer Lehrkraft wird die Schulaufsicht informiert und um den Einsatz einer Vertretungslehrkraft gebeten.

 

 

3.2.2   Konzept der Franziskus-Schule – katholische Grundschule der Stadt Lennestadt zur Schuleingangsphase:

 

Die flexible Schuleingangsphase führt zu einer ausgeprägten Heterogenität der betroffenen Lerngruppen hinsichtlich des Alters, der Lernausgangslage und der sozialen Kompetenz. Daher ist ein Höchstmaß an individueller Förderung erforderlich. Zur Bewältigung der dadurch entstehenden Anforderungen ist eine intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Lehrkräfte unbedingt notwendig.

 

1.    Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergarten:

 

Seit Jahren finden bei uns bereits Hospitationen sowohl der Kindergartenkinder (zukünftige Lernanfänger) in der Grundschule als auch der zukünftigen Erstklässler im Kindergarten statt.

 

2.    Anmeldeverfahren:

 

ð  1. und 2. Novemberwoche: Anmeldung der Lernanfänger durch die Eltern

ð  Im Dezember: Durchführung eines „Parcours“ mit den einzelnen Lernanfängern zur Schuleingangsdiagnostik

ð  Verfahren zur Schuleingangsdiagnostik: „Startbox“ (Schroedel- Verlag) bzw. eigenes Material (siehe auch Förderkonzept Punkt 2.5)

ð  Die Ergebnisse werden in einem Schülerbogen festgehalten. Die Eltern werden über die Ergebnisse schriftlich oder bei dringendem Bedarf in Form eines Gesprächs informiert.

 

3.    Wir gewährleisten mit folgenden pädagogischen, methodischen, organisatorischen und inhaltlichen Entscheidungen einen flexiblen Durchlauf der Eingangsstufe von einem bis zu drei Jahren.

 

Um den unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder gerecht zu werden, beabsichtigen wir, in allen Fächern weiterhin jahrgangsbezogen zu arbeiten.

 

ð  Im jahrgangsbezogenen Unterricht werden Kinder mit etwa gleichen Lernvoraussetzungen und gleichem Leistungsstand zusammengefasst. Nahezu altershomogene Klassen werden hier vor allem gebildet, um intensiver an einzelnen Kompetenzen arbeiten zu können.

 

Bemerkung dazu:

In der Zeit von Sommer 2005 bis zu den Weihnachtsferien 2005 hatten wir den Unterricht der Eingangsstufe teilweise jahrgangsbezogen (in Mathe und Deutsch) und teilweise jahrgangsübergreifend (in den übrigen Fächern) organisiert.

Es hat sich herausgestellt, dass bessere und nachhaltigere Ergebnisse und höhere Lernerfolge im jahrgangsbezogen organisierten Unterricht erreicht werden konnten. Vor allem die Zweitklässler waren im jahrgangsübergreifenden Unterricht häufig unterfordert und wurden in ihrem Lerntempo gebremst. Auch brachte das Wechseln zwischen den Lerngruppen für Kinder und Lehrpersonen einen von allen als negativ empfundenen Verlust der „Klassenatmosphäre“ mit sich.

 

ð  Im jahrgangsbezogenen Unterricht der Klassen 1 und 2 kann jedes Kind durch innere Differenzierung seinem Lerntempo sowie seinen Fähigkeiten entsprechend arbeiten. Dies bedeutet Motivation sowohl für die schneller lernenden als auch die langsamer lernenden Kinder.

 

ð  Die innere Differenzierung im jahrgangsbezogenen Unterricht wird gewährleistet durch einen hohen Anteil offener Unterrichts- und Arbeitsformen (z.B. Wochenplan, Freiarbeit, Stationslernen, Werkstätten) sowie durch Arbeitsmaterial zum selben Lernziel aber auf unterschiedlichen Niveaustufen.

 

ð  Trotz des Unterrichtens in jahrgangsbezogenen Klassen kann es Kindern ermöglicht werden, in den Kernfächern zeitweise den Unterricht einer höheren oder niedrigeren Jahrgangsstufe zu besuchen.

 

Die Lehrkräfte beobachten in dieser Zeit, wie das betreffende Kind mit den Anforderungen in den verschiedenen Jahrgängen zurechtkommt und entscheiden dann über den weiteren Verbleib des Kindes.

Auf diese Weise können auch besonders leistungsstarke Kinder der Klasse 1 schon frühzeitig probeweise am Unterricht der Klasse 2 teilnehmen und eventuell komplett die Klasse wechseln. Der Wechsel wird durch verstärkten individuellen Förderunterricht begleitet.

 

ð  Kinder, die voraussichtlich eine 3-jährige Lernzeit in der Eingangsstufe  benötigen, erhalten speziellen Förderunterricht in Kleinstgruppen sowie Betreuung während des Regelunterrichts durch die sozialpädagogische Fachkraft (Frau Susanne Krutwig). Diese soll überwiegend in folgenden Bereichen eingesetzt werden:

a)  Förderung von Kindern mit besonderen Defiziten außerhalb des Klassenverbandes

-        Sprachfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache

                            -         grundlegende Fähigkeiten im Bereich der Wahrnehmung

                            -         Erwerb von Mengenverständnis und Zahlenkenntnis

b)  Teilleistungsschwächen im sprachlichen und mathematischen Bereich werden durch individuelle Förderung im Klassenverband im Rahmen des Möglichen behoben. Hier ist die Förderung im Klassenverband wichtig, damit die Kinder möglichst in der gleichen Lernumgebung soziale Kompetenzen erwerben und das soziale Miteinander sowie gleiche Unterrichtstechniken einüben.

 

 

Es finden frühzeitig Elterngespräche mit den Eltern dieser betroffenen Kinder statt. Über den Zeitpunkt des Wechsels in den Unterricht der Jahrgangsstufe 2 wird flexibel entschieden.

 

ð  Die Eltern aller Kinder in der Eingangsstufe werden in regelmäßigen Gesprächen über den Lern- und Entwicklungsstand ihres Kindes sowie über die Fördermaßnahmen unterrichtet (mindestens zweimal pro Schuljahr, in problematischen Fällen auch häufiger).

 

3.2.3   Förderkonzept der Franziskus-Schule – Grundschule der StadtLennestadt

 

Inhaltsverzeichnis              

 

1.    Ziele des Förderkonzeptes

 

2.    Vorschulische Förderung

2.1Sprachstandsfeststellung zwei Jahre vor Beginn der Einschulung

2.2Gesprächsrunden Kita – Grundschule

2.3Anmeldung der Schulanfänger

2.4Gemeinsame Veranstaltungen mit den Kindergärten

2.5„Rundlauf“ nach der Schulanmeldung

 

3.    Maßnahmen der Förderung

3.1Allgemeine Förderung

3.2Besondere Förderung

 

4.    Förderangebote im Bereich Deutsch

4.1Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund

4.2Leseförderung mit „Antolin“ und Lesewettbewerb

 

5.    Förderangebote im Bereich Sport

5.1Besondere Förderangebote

 

6.    Förderung im Bereich Musik

6.1Jedem Kind sein Instrument

 

7.    Förderung im Bereich emotionaler/sozialer Kompetenzen

7.1Streitschlichter

7.2Verhaltenstraining für Schulanfänger (1. und 2. Schuljahr)

7.3Verhaltenstraining für die Grundschule (3. und 4. Schuljahr)

 

8.    (Zusätzliche) Förderung an der Franziskus-Schule ohne gesonderte konzeptionelle Beschreibung

8.1Sprachförderung im Anschluss an den Unterricht im Rahmen des Muttersprachlichen Unterrichts in Türkisch

 

9.    Förderangebote der OGS

siehe Konzept „Offene Ganztagsgrundschulen in der Stadt Lennestadt; Ganztagskonzept der Franziskus-Schule“

 

Anlagen

1.    Informationen zur Anmeldung der Schulanfänger

2.    Diagnosebogen und Förderplan

3.      Jedem Kind ein Instrument


 

1.   Ziele des Förderkonzeptes

   

„Jeder junge Mensch hat ohne jede Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und  

Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung und Erziehungund individuelle Förderung.“ [SchG § 1 (1)].

 

Individuelle Förderung ist ein umfassendes Konzept schulischen Handelns, dem   eine am einzelnen Schüler orientierte pädagogisch-didaktische Haltung zugrunde liegt.

 

Jedem/r Schüler/In soll die Chance gegeben werden sein/ihr motorisches,intellektuelles, emotionales und soziales Potential umfassend zu entwickeln. Dabei sollen sie mit geeigneten Maßnahmen unterstützt werden. Aufgrund der unterschiedlichsten Fähigkeiten und Anforderungen ist hier ein breit gefächertes Angebot notwendig.

 

 

2.  Vorschulische Förderung

 

2.1      Sprachstandsfeststellung zwei Jahre vor Beginn der Einschulung

                       

Die Franziskus-Schule – Grundschule der Stadt Lennestadt führt als schulischer Partner der Kindergärten Familienzentrum St. Bartholomäus Meggen, St. Agatha Maumke, St. Barbara Halberbracht und des Integrativen Kindergartens St. Laurentius Meggen gemeinsam mit den Erzieherinnen die Sprachstandsfeststellung unter Umsetzung der landesweiten Vorgaben zu Inhalt und Verfahren zwei Jahre vor der Einschulung durch.

 

2.2      Gesprächsrunden Kindertagesstätten – Grundschule

           

          Siehe Kooperationsvertrag zwischen der Grundschule und denangeschlossenen Kindertageseinrichtungen

 

2.3      Anmeldung der Schulanfänger

 

            Siehe Anlage 1

 

2.4      Gemeinsame Veranstaltungen mit den Kindergärten

 

       Siehe den o.g. Kooperationsvertrag der Grundschule mit den angeschlossenen Kindertageseinrichtungen

 

2.5      “Rundlauf“ nach der Schulanmeldung

 

             Einschulungsdiagnostik

Die Kinder sollen vor der Einschulung gezielt eingeschätzt, kennen gelernt und somit die Grundlagen für eine individuelle Förderung vor Schulbeginn gelegt werden. Zur Diagnose werden u.a. die „Startbox“ vom Schroedel-Verlag und eigens erstellte Materialien benutzt. Innerhalb dieser Einschulungsdiagnostik werden gezielt ausgewählte Kriterien und Teilaspekte überprüft. Es handelt sich dabei um 5 Stationen mit folgenden Bereichen:

              1. Station:    Erzählen (aktiver und passiver Wortschatz, Kommunikationsfähigkeit)

2. Station:    Wahrnehmung und Feinmotorik (Schattenbilder, Stifthaltung, Arbeit mit der Schere)

              3. Station:    Grobmotorik (Körperkoordination, Gleichgewicht, Balancierfähigkeit, Händigkeit)

              4. Station:     Mathematik (Zahlen und zählen bis 10, Mengenerfassung,Formen)

              5. Station:     Reime und Silben (Sprachkompetenzen)

 

Die Ergebnisse zu jeder Station werden auf einem Diagnosebogen festgehalten. Das Kind wird mit Hilfe eines Laufplans durch das gesamte Diagnoseverfahren begleitet. Zudem können auf der Rückseite per Kreuz Auffälligkeiten vermerkt werden, an denen das Kind noch üben muss. Dieses Formular wird zur Informationstransparenz an die Eltern weitergegeben.

 

              1.   Ausmalen

              2.   Schneiden

                     3.   Stifthaltung

4.    Sprache/Grammatik

5.    Zahlen/zählen

6.    Silben klatschen

 

Außerdem trägt das Kind einen allgemeinen Diagnosebogen bei sich, in dem die Stärken und Schwächen im Arbeitsverhalten und der sozial-emotionalen Kompetenz eingetragen werden. Es wird pro Station in Teams, bestehend aus jeweils zwei Personen, diagnostiziert (Lehrpersonen/Erzieherinnen). Ein Kind wird etwa 10 Minuten im Einzeltest hinsichtlich der Stationskriterien beobachtet. Die Beobachtungsdauer kann individuell verkürzt oder intensiviert werden.

              Die Teams kooperieren mit den jeweiligen Kindergärten hinsichtlich der Diagnose und Förderung.

 

 

 

3.         Maßnahmen der Förderung

 

3.1      Allgemeine Förderung

 

Allen Kindern wird im Rahmen des wöchentlichen Stundenplans in verbindlichen Förderstunden ermöglicht, Defizite auszugleichen. Ebenso bieten sich hier die Möglichkeiten für lernstärkere Kinder mit anspruchsvolleren Aufgaben entsprechend gefördert zu werden.

 

              Folgende Maßnahmen werden zur Förderung genutzt:

·         Partner- und Gruppenarbeit im Unterricht (stärkere Schüler unterstützen schwächere)

·        Einsatz von differenzierten Materialen (Arbeitsblättern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Hilfeangebote, Zusatzaufgaben)

·         Wochenplanarbeit, Stationentraining, Werkstattarbeit

·         Einsatz des Computers (z.B. Begleitmaterial zu den eingeführten Lehrwerken Deutsch (Piri) und Mathe (Welt der Zahl) und Lernwerkstatt in allen Jahrgängen

·         Förderung in Kleingruppen

 

3.2      Besondere Förderung

 

Besonderes Augenmerk liegt bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Sonderpädagogische Förderung in der Schule erfolgt durch die GL-Lehrkraft und die pädagogische Fachkraft. Sie erfolgt im Unterricht und berücksichtigt die Lernausgangslage und die Förderbedürfnisse der Kinder.

Sie unterstützt und begleitet Kinder durch individuelle Hilfen und sonderpädagogische Förderangebote.

Sie bietet den Kindern die  notwendige Unterstützung, damit sie eine ihren Möglichkeiten entsprechende schulische Bildung und Erziehung erreichen können. Dazu wird für die einzelnen betreffenden Schüler/Innen jeweils ein Diagnosebogen und ein Förderplan erstellt, der im ½ jährlichen Rhythmus überprüft und angepasst wird (s. Anlage 2).

 

Ausführliche Erläuterungen dazu befinden sich im GL-Konzept.

 

4           Förderangebote im Bereich Deutsch

 

4.1      Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund

       Die Schüler/Innen der Franziskus-Schule mit Migrationshintergrund sprechen häufig im häuslichen Umfeld ihre jeweilige           Landessprache. Im schulischenBereich ist die deutsche Sprache für die Kinder ein wichtiger Pfeiler, um die sich ihnen stellenden Aufgaben zu bewältigen und dem Unterricht folgen  zu können. Häufig auftretende Mängel sind ein begrenzter deutscher Wortschatz, Schwächen in Satzbau und Grammatik sowie im Leseverständnis.

      Daher ist die Förderung der deutschen Sprache ein wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches Schulleben der Kinder. „Sprache lernt man durch Sprechen“ – diese simple Aussage trifft auf das Erlernen jeder neuen Sprache zu. In verschiedenen, den jeweiligen Jahrgängen angepassten Themenschwerpunkten, wird den Kindern in 1 – 2 Wochenstunden die Sprache Deutsch in vorwiegend mündlicher, aber auch schriftlicher Form unterstützend näher gebracht.

 

4.2 
Leseförderung mit „Antolin“

      Antolin ist ein Online-Portal zur Leseförderung. Es bietet neben Quizfragen zu Lesetexten aus dem Lesebuch auch Quizfragen zu zahlreichen Kinder- undJugendbüchern, die die Kinder online beantworten können. Es fordert die Schüler/Innen zu eigenständigem Lesen auf. Die guten Möglichkeiten der     Differenzierung und die Ergebnisse der jeweiligen Quizfragen bieten den Lehrkräften gute Informationen zum Textverständnis und zur Leseleistung der einzelnen Schüler.

 

 

 

5.         Förderangebote im Bereich Sport

 

5.1      Besondere Förderangebote

 

    Seit Januar 2012 besteht eine Kooperation unseres Trägers für den Offenen Ganztag sowie für die Betreuung 8 – 1 mit dem Trägerverein des privaten   Gymnasiums „Maria Königin“ in Altenhundem. An der dortigen Schule finden    in regelmäßigen Abständen im Rahmen des Sportunterrichts      Übungsleiterausbildungen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund    NRW statt. Zwei dieser ausgebildeten Übungsleiter übernehmen seitdem in 14tägigem Wechsel nachmittags (bisher montags) die Leitung einer AG „Sport“ in der Turnhalle unserer Schule. An dieser AG können sowohl Kinder             des Offenen Ganztags als auch Kinder, die keine Betreuung haben, teilnehmen. Es werden sportliche Aktivitäten aus den Bereichen             „Leichtathletik“, „Lauf- und Fangspiele“ sowie „einfache Ballspiele“ angeboten.

 

 

 

 

6.         Förderangebote im Bereich Musik

 

6.1      Jedem Kind ein Instrument

                        (siehe Anlage 3)

 

 

7.         Förderung im Bereich emotionaler / soziales Kompetenzen

 

     Aufgrund vermehrt auftretender Probleme im Sozialverhalten sind Grundschullehrerimmer mehr mit dem Thema „Umgang mit Konflikten“ beschäftigt. Die Ausrichtung in der Franziskus-Schule richtet sich mit Nachdruck auf den Erwerb sozialer Kompetenzen wie Toleranz, Verantwortung für sich und andere, Teamarbeit und Bereitschaft zum Zuhören.

 

 

7.2      Streitschlichter

 

                        Intention:

      Der Umgang mit Konflikten ist für alle beteiligten Parteien eine schwierige und unangenehme Situation. Oft werden erste Anzeichen verdrängt oder unterdrückt, bis sich ein Streit nicht mehr vermeiden lässt. Um diesen Situationen entgegenwirken zu können, sollen den Kindern friedliche Lösungsmöglichkeiten für Konflikte aufgezeigt werden.

 

   Um den Kindern, neben den im Klassenverband besprochenen Themen zur Schulung der sozialen Kompetenzen, Strategien zur Konfliktlösung an die Hand zu geben, wurde erstmals im 2. Halbjahr 2011/12 ein „Streitschlichter-Programm“ für die Kinder des 3. Schuljahres ins Leben gerufen. Die erlernten Gesprächstechniken und die Möglichkeit des beruhigenden Einwirkens auf die Mitschüler können und sollen die Kinder während ihres 4. Schuljahres zu      festgelegten Zeiten anwenden.

 

                        Umsetzung:

Die Teilnahme am Projekt „Streitschlichter“ muss auf freiwilliger Basis stattfinden.

 

     Zum Beginn des 2. Halbjahres werden die Kinder aller Klassen der Jahrgangsstufe 3 über dieses Projekt informiert. Ein Elternbrief gibt alle wichtigen Informationen an die Eltern weiter und fragt das Einverständnis der Eltern für ihr            Kind ab.

 

      Der Umfang der „Ausbildung“ für die Streitschlichter soll 1 Wochenstunde betragen. Das Projekt endet mit dem Beginn der Sommerferien.

 

       Um eine intensive und effektive Durchführung des Projektes zu gewährleisten soll die Gruppe nicht größer als 10 Kinder sein.

 

      Nach erfolgreicher Schulung werden die „Streitschlichter“ während den großen Pausen auf dem Schulhof ihren Aufgaben nachkommen. Immer 2 Schüler werden sich gemeinsam der Streitigkeiten ihrer Mitschüler annehmen. Sollten die „Streitschlichter“ während den großen Pausen auf dem Schulhof ihren Aufgaben nachkommen. Immer 2 Schüler werden sich gemeinsam der Streitigkeiten ihrer Mitschüler annehmen. Sollten die „Streitschlichter“ mit den ihnen vorgetragenen Schwierigkeiten überfordert sein, steht selbstverständlich die aufsichtsführende Lehrkraft zur Unterstützung zur Verfügung.

 

      Um die Streitschlichter für alle kenntlich zu machen, werden diese mit einem roten Basecap ausgestattet.

 

7.3      Verhaltenstraining für Schulanfänger

 

     Das Verhaltenstraining für Schulanfänger wird im Schuljahr 2012/2013erstmalig mit den Schüler/Innen der 1. und 2. Jahrgänge durchgeführt. Es basiert auf dem Programm zur Förderung sozialer und emotionaler   Kompetenzen von Franz Petermann – Heike Natzke – Nicole Gerken – Hans   Jörg Walter „Verhaltenstraining für Schulanfänger“.

 

7.4      Verhaltenstraining in der Grundschule

 

      Das Verhalten für die Grundschule wird im Schuljahr 2012/2013 ebenfallserstmalig mit den Schüler/Innen der 3. und 4. Jahrgänge durchgeführt. Esbasiert auf dem Präventionsprogramm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen von Franz Petermann – Heike Natzke – Nicole Gerken – Hans Jörg Walter „Verhaltenstraining für die Grundschule“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.2.4 GL-Konzept

 

3.2.4.1 GL-Gemeinsames Lernen

 

      Im Schuljahr 2012/13 entwickelten die Grundschulen und die   Sekundarschulen in Lennestadt und Kirchhundem in Zusammenarbeit mit der Förderschule Lernen in Grevenbrück ein Konzept für den Gemeinsamen Unterricht in dieser Region. Organisiert wurde die Konzeptentwicklung über den Arbeitskreis Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen. Eingebunden wurden in die Konzeptentwicklung sowohl die Kommunen als auch die Schulaufsichten. Dieses Konzept dient als Leitfaden für die Umsetzung des Gemeinsamen Lernens in unserer Schule.

 

 siehe auch „Handreichung für das gemeinsame Lernen“

 

 Leitidee und Ziele

 

       Das pädagogische Leitbild ist im Schulprogramm verankert. Das Motto unserer Schule „Gemeinsam lernen und miteinander leben“ spricht für sich. Bei uns finden sich alle Kinder, also auch die mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wieder. Jedes Kind hat Anspruch, in seinem individuellen Lerntempo gefördert und gefordert zu werden. Dabei ist ein wichtiger Aspekt, die Andersartigkeit eines Jeden zu respektieren. Vielfalt ist an unserer Schule normal. Dies vermitteln wir allen Kindern. Wir handeln in der Überzeugung, dass Verschiedenheit eine Selbstverständlichkeit und eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist.

 

   Im gemeinsamen Unterricht lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Regelschulkinder zusammen, miteinander und voneinander. Im Einklang mit der Vielzahl an positiven Forschungsergebnissen gehen wir davon aus, dass alle Schüler vom gemeinsamen Leben und Lernen profitieren können. Die Kinder erleben täglich in der Schule, dass Menschen verschieden sind und jeder bestimmte Stärken und Schwächen hat. Alle Schülerinnen und Schüler können im auf eine heterogene Lerngruppe ausgerichteten Unterricht und Schulalltag wesentliche Schlüsselqualifikationen erwerben, so u. a. Selbständigkeit, aber auch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit, zur gegenseitigen Hilfe und zur Rücksichtnahme.

 

      GL kann verschiedene Organisationsformen haben. Abhängig vom jeweiligen Unterrichtsthema sowie dem Leistungsvermögen arbeiten die Kinder mit besonderem Förderbedarf mit dem Unterrichtsmaterial der Regelschulkinder oder mit differenziertem Unterrichtsmaterial. Wir unterrichten sie sowohl durch „Team-Teaching“ mit zwei Lehrkräften als auch phasenweise in Kleingruppen oder Einzelförderungen.

     Sonderpädagogischer Förderbedarf kann in den Bereichen Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, Sehen oder Hören vorliegen.

 

       Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in Abwägung ihrer Stärken und Schwächen entweder lernzielgleich wie die übrigen Grundschulkinder oder aber zieldifferent entsprechend den Richtlinien für die Förderschwerpunkte „Lernen“ bzw. „Geistige Entwicklung“ unterrichtet. Es ist aus diesem Grunde wichtig, bei den Förderangeboten wie auch bei der Leistungsbewertung die individuellen Lernmöglichkeiten jedes Kindes mit besonderen Lernbedürfnissen zu berücksichtigen.

       In jedem Fall wird an unserer Schule versucht, alle Schüler so weit wie möglich am regulären, falls erforderlich, etwas modifizierten Grundschulunterricht und an allen Aktivitäten der Schulgemeinschaft teilhaben zu lassen.

 

Organisation und Durchführung

 

     Gemeinsamer Unterricht kann nur gelingen, wenn bestimmte Rahmenbedingungen beachtet werden. Hierzu zählen u. a. die folgenden Gesichtspunkte:

     Als Schule für gemeinsames Lernen ist unsere Schule darauf angewiesen, dass genügend Stunden für die sonderpädagogische Förderung zur Verfügung stehen.

     Momentan ist eine GL-Lehrkraft festes Mitglied des Lehrerkollegiums.

   Weitere fundamentale Ressourcen für erfolgreiches GL sind zusätzliche Räume für Kleingruppenfördermaßnahmen sowie an den individuellen Bedürfnissen der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ausgerichtete Lern- und Arbeitsmaterialien und  Hilfsmittel.

 

   Die Grundschullehrer/innen und die GL-Lehrkraft haben an unserer Schule eine geteilte Verantwortung für alle Kinder. Das bedeutet, alle Lehrkräfte unterrichten und begleiten sowohl die Kinder ohne als auch diejenigen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Zuständigkeiten werden in jedem Einzelfall und auf jede Klasse bezogen innerhalb des Kollegiums abgestimmt und immer wieder überprüft.

 

     Arbeitsformen wie die Arbeit mit einem Wochenplan, Freie Arbeit, Stationsarbeit, Lernen in einer Lernwerkstatt sowie projektorientiertes Arbeiten erfüllen in besonderer Weise die Ansprüche an einen individuellen, schülerorientierten Unterricht, der die Selbsttätigkeit, die Selbstständigkeit, die Kooperationsbereitschaft, Entscheidungsfähigkeit und die Kreativität aller Kinder fördert.


    Manche Schüler haben einen ganz speziellen Förderbedarf, sodass sie auf eine verstärkte individuelle Betreuung angewiesen sind. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, dass sie während des Schultages von einer Integrationskraft begleitet werden, die sie so weit wie nötig unterstützt.

      Für Kinder mit umfangreicheren Lernerschwernissen werden individualisierte Wege gesucht, einen Nachteilsausgleich zu schaffen, damit nicht Leistungen von ihnen gefordert werden, die sie gar nicht erbringen können.

  Beispiele: längere Bearbeitungszeiten, Verwendung spezieller Hilfsmittel, alternative Leistungsnachweise u. a. individuelle Regelung.

    Erhöhte Aufmerksamkeit erfährt im Zusammenhang mit dem GL die Elternarbeit sowie die Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Fachkräften wie etwa mit Ärzten, Therapeutinnen oder Psychologen.

 

 


3.2.4.2 DEIF

 

  Was ist „DEIF“ und zu welchem Zweck wird sie eingesetzt?

     Mit der „Dokumentation erweiterter individueller Förderung“ wurdeim Kreis Olpe im Schuljahr 2013/14 ein Verfahren eingeführt, das an vielen Schulen in NRW, u. a. im Regierungsbezirk Köln, seit mehreren Jahren in ähnlicher Form im Gebrauch ist. Im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und Emotionale und soziale Entwicklung) kann DEIF das bisherige Verfahren der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes nach der AO-SF ersetzen – mit Blick auf die zeitlichen Zusammenhänge flexibler, im Blick auf die Eltern konfliktfreier und mit geringerem bürokratischem Aufwand.

Wann kann ein DEIF-Verfahren zum Einsatz kommen?

    Voraussetzung für den Beginn einer DEIF-Phase ist, dass deutliche Einschränkungen der Entwicklung in den Bereichen Emotionale und soziale Entwicklung, Sprache oder Lernen vorliegen, denen die allgemeine Schule mit individueller Förderung im Unterricht (im Sinne des SchG) voraussichtlich nicht hinreichend gerecht werden kann. Dies kann zu Beginn der Schuleingangsphase oder im Verlauf der Grundschulzeit, u. U. auch  während der Laufbahn der Sekundarstufe I der Fall sein.

      Es ist notwendig, dass  die Erziehungsberechtigten mit der Durchführung des Verfahrens und den entsprechenden daraus resultierenden Entscheidungen einverstanden sind. Ist dies nicht der Fall, so wird der Förderbedarf nach wie vor nach dem bisherigen Verfahren der AO-SF festgestellt und der Förderort entsprechend festgelegt.

     Nicht aufgenommen wird ein DEIF-Verfahren und stattdessen wie bisher ein Verfahren nach der AO-SF eingeleitet, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Schülerin oder der Schüler eine sonderpädagogische Unterstützung mit den folgenden in der AO-SF präzisierten Förderschwerpunkten benötigt:

·         Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

·         Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

·         Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation

·         Förderschwerpunkt Sehen

·         Schwerstbehinderung;

·    Autismus, wenn nicht im Rahmen der Förderschwerpunkte der Lern- und Entwicklungsstörungen ohne Wechsel des Bildungsganges förderbar.

 

Den weiteren Ablauf des Verfahrens regelt die Handreichung des Schulamtes des Kreises Olpe.

                            

3.2.5   Medienkonzept der Franziskus-Grundschule

 

1.1.     Neue Medien im Unterricht – Bildungschancen und ihre Grenzen

 

Im Folgenden werden Argumente für den Einsatz neuer Medien im Unterricht aufgeführt. Dabei ist es dem Kollegium bewusst und wichtig hervorzuheben, dass Computer nur eines von vielen Medien im Unterricht darstellen.

Bücher, Tageslichtprojektoren, Filme, Lernspiele, CD-Player usw. behalten ihre Bedeutung weiterhin, weil diese Medien in der jeweiligen Unterrichtssituation entscheidende Vorteile gegenüber dem Computer bieten.

Darüber hinaus können virtuelle Welten wichtige Primärerfahrungen, die die Schüler beispielsweise bei Unterrichtsgängen, dem Bau von Modellen und Gegenständen oder beim Experimentieren sammeln, nicht ersetzen.

 

Trotz dieser Einschränkungen bleiben gute Gründe für die Arbeit mit und an Computern im Unterricht:

 

-           Die Schüler erlernen frühzeitig den Umgang mit dem Medium Computer und können so in den weiterführenden Schulen auf diesen Grundkenntnissen aufbauen.

 

-          Die Schüler erwerben Fachkompetenz, indem sie Inhalte mittels Software trainieren oder mittels Lexika und Internet recherchieren.

           

-       Computer in der Schule erlauben selbstgesteuertes und individuelles Lernen.                                                       

Sie erweitern damit das Lernangebot in offenen Unterrichtsformen.

 

-          Computer unterstützen die Medienkompetenz von Schülern insbesondere derer, die in ihrem privaten Umfeld keinen oder kaum Zugang zu Computern haben.

 

-           Der sinnvolle Einsatz fördert zudem eine kritische Haltung gegenüber den neuen Medien.

 

-           Die Arbeit am Computer kann die Sozialkompetenz fördern, z. B. durch Spezialisten und Helfer innerhalb der Klasse.

 

-           Das Internet ermöglicht die Veröffentlichung / den Austausch von Unterrichtsergebnissen, z. B. mit  Partnerschulen.

 

-          Mittels Internet können Schüler die Homepage öffentlicher Einrichtungen besuchen und                                             sich einen Eindruck von derenArbeit und Organisation verschaffen.

 

 

1.2.     Die Hardware der Franziskus-Grundschule

 

                                    Standort Meggen:

       Die Grundschule Meggen verfügt zunächst über einen PC, ein Notebook und einen Beamer im Büro der Schulleitung, die für Verwaltungsaufgaben vorgesehen sind.

       Des Weiteren befindet sich ein PC in der Lehrerbücherei für die Nutzung durch das Kollegium.

       Für unterrichtliche Zwecke und für die Schülernutzung sind zwölf weitere Computer- Arbeitsplätze in einem separaten Computerraum (2. Etage) vorhanden. Die PCs im Computerraum sind für die Zwecke einer Grundschule gut ausgestattet (Disketten- und CD-ROM- bzw. DVD-Laufwerke, Boxen bzw. Kopfhörer, teilw. Flachbildschirme, teilw. Scanner und Drucker, Internetanschluss…).

      Ebenfalls im Computerraum befindet sich ein weiteres Notebook, dass zur Verwaltung der Ausleihe in der ebenfalls hier untergebrachten Schulbücherei dient und somit dem Kollegium zur Nutzung vorbehalten ist.

 

Standort Maumke:

     Das Büro der Schulleitung verfügt über einen PC und einen kombinierten Farbdrucker und  –kopierer.

      Im Verwaltungsbereich befinden sich 11 Computer-Arbeitsplätze in einem Computerraum, der 11. PC steht aus Platzgründen vor dem kleinen Raum auf dem Flur. Die PCs verfügen über CD-ROM-Laufwerke, Kopfhörer bzw. Boxen, Flachbildschirme und zwei Drucker.

Auch in allen Klassen befindet sich jeweils ein vernetzter PC.

 

 

1.3.     Einsatz der Medien im Unterricht

                                   

    Zurzeit werden die zehn (in Maumke 11) Arbeitsplätze im Computerraum hauptsächlich im Förderunterricht der Klassen 2 bis 4 genutzt. Pro Klasse und Woche steht jeweils eine Unterrichtsstunde zur Verfügung, in der der Computerraum genutzt werden kann. In der Regel ist dann immer eine Hälfe der Klasse (im Wechsel) anwesend. Die Kinder arbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit an den einzelnen PCs.

       Inhaltlich wird in diesen Stunden hauptsächlich an unterschiedlichen Lern- und Übungsprogrammen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch gearbeitet, die den aktuellen Lernstoff der Klassen festigen und vertiefen sollen.

 

Der Schule steht dazu folgende Übungssoftware zur Verfügung:

ð  GUT (ein Programm zur individuellen Rechtschreibförderung)

ð  Piri- Lernsoftware 2 bis 4 (eine CD-ROM mit begleitenden Übungen zum Sprache- Lehrwerk

ð  Welt der Zahl 1 bis 4 (CD-ROM mit begleitenden Übungen zum Mathematik- Lehrwerk)

ð  ein Mathe- Übungsprogramm zum schnellen Kopfrechnen (Einmaleins)

ð  Tiger Tom 1 bis 4 (CD-ROM begleitend zum Lehrwerk Englisch)

ð  die Lernwerkstatt ( Bereiche Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Fremdsprachen, Logik)

ð  weitere CD-ROM’s: Mathetiger, Bausteine (Mathe und Deutsch), Magic 3 und 4

 

    Des Weiteren erlernen die Schüler den Umgang mit „Antolin“, einem Online-Portal zur Leseförderung. Hierauf können sie auch von zu Hause aus zugreifen. Auch der Einsatz des „Mathepiraten“ wurde am Standort Maumke über mehrere Jahre hinweg erprobt. Zurzeit wird er aber nicht eingesetzt.

 

    Natürlich steht der PC- Raum auch außerhalb dieser festgelegten Stunden allen Klassen zur Verfügung. Je nach Unterrichtsinhalt ist es möglich, z.B. zu Themen des Sachunterrichts die multimedialen CD-ROMs der „Löwenzahn“- Reihe (terzio) zu nutzen, im Internet bestimmte Informationen zu recherchieren oder mit einem Textverarbeitungsprogramm Texte zu Präsentationszwecken (z.B. im Fach Deutsch oder Sachunterricht) zu gestalten.

 

     Neben dem Üben und Trainieren von Lerninhalten besteht somit ein wichtiges Ziel des PC- Einsatzes in der Franziskusschule darin, den Kindern die Handhabung des Computers nahe zu bringen und ihre Medienkompetenz zu erweitern.

      Durch den regelmäßigen Umgang lernen sie Grundlagen wie das Ein- und Ausschalten der Geräte, das Starten und Beenden von Programmen, das Öffnen und Schließen von Fenstern, die Maus- und Tastaturbedienung oder gewisse textgestalterische Funktionen des Textverarbeitungsprogramms kennen. Durch die häufig gewählte Sozialform der Partner- oder Kleingruppenarbeit geben sich die Kinder diese Kenntnisse auch gegenseitig weiter.



In Sachunterricht, besonders aber in Deutsch und Englisch, üben die Schüler Texte und Unterrichtsergebnisse mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms attraktiv zu gestalten. Im    Sachunterricht kommt oft die  Löwenzahn-Software(terzio)  zum Einsatz. Diese CDs bieten viele Informationen und Anregungenzu Themen, die sich mit den Sachunterrichtsthemen des dritten und vierten Schuljahres decken. Darum wird besonders bei der Arbeit an Lernstationenauf die  Löwenzahn-Software zurückgegriffen.

 

Methodisch verwirklicht wird die ganzheitliche Arbeit an Computern meistens in offenen Unterrichtsformen wie der Freiarbeit, dem Tagesplan oder dem Stationenlernen.

 

Gelegentlich stellt der Computer Zusatzaufgaben bereit. Übungsaufgaben erledigen die Schüler in der Regel einzeln. Für Aufgaben, die der Informationsbeschaffung und Recherche dienen, wird meistens die Partner- und Kleingruppenarbeit als Sozialform gewählt. Es hat sich gezeigt, dass auch die Schüler konzentriert bei der Aufgabe verweilen, die nicht gerade Tastatur und Maus bedienen können. Sie geben Tipps und so tauschen die Schülerhäufig ihr Vorwissen bezüglich der Computerhandhabung aus.

 

Da die Arbeit mit dem PC gewisse Grundkenntnisse erfordert, halten wir einen Anteil isolierten Unterrichts am PC für nötig. Im Rahmen diesesUnterrichts sollen die Schüler Grundfertigkeiten erwerben, mit deren Hilfe sie den Computer zielgerichtet und schnell bedienen können. Wenn man   beispielsweise jeden Buchstaben auf der Tastatur lange suchen muss, steht dies dem effektiven, ganzheitlichen Arbeiten im Wege.

Der PC-Unterricht wird im Computerraum erteilt, die PCs werden darüber hinaus natürlich auch für gemeinsames Arbeiten im Klassenverband z. B. an  der Lernwerkstatt genutzt.

           

Für den PC-Unterricht haben wir folgenden Stoffverteilungsplan erarbeitet:

 

                                    Klasse 3:

 

1.            Grundkenntnisse am PC (vgl. Literaturangabe 1)

-       die Teile einer Computeranlage

-       Starten des Computers und des Textverarbeitungsprogramms

-       Mausbedienung

-       einen Text schreiben

-       einen Text speichern und öffnen

-       Texte gestalten (Schriftgröße, Schriftart, linksbündig, kursiv schreiben u. ä.)

 

 

2.            Schreibübungen (vgl. Literaturangabe 2)

-       Aufbau der Tastatur

-       Tastatur effektiv bedienen

-       Tipptraining (Fingergrundstellungen)

 

 

3.            an Texten arbeiten (vgl. Literaturangabe 1)

-       Formatierungen: Seite einrichten, Absätze einfügen

-       Drucken von Texten

-       Texte farbig gestalten

-       Texte abändern (Abschnitte markieren und verändern)

-       Gestalten mit WordArt oder vergleichbarer Software

-       Grafiken einfügen

 

 

 

Am Ende der Klasse 3 sollen die Schüler in der Lage sein, Informationstexteoder Plakate zu erstellen. Sollte noch Zeit zur Verfügung stehen, könnte manin den letzten Schulwochen das Projekt „Einen Comic gestalten“ durchführen.

 

Klasse 4:

 

1.            Grundkenntnisse über das Internet

-       mit einem Internetbrowser arbeiten (vgl. Literaturangabe 1)

-       angeleitete Recherche im Internet (Suchaufträge innerhalb vorgegebener Adressen, vgl. Literaturangabe 3)

-       angeleitete Arbeit mit einer Suchmaschine (Suchmaschinen kennen lernen und zu vorgegebenen Begriffen Informationen sammeln)

-       selbstständige Beschaffung von Informationen mit Hilfe einer Suchmaschine (sinnvolle Schlüsselwörter für Suchaufträge finden „klug suchen“, vgl. Literaturangabe 4)

-       kritischer Umgang mit den Informationen aus dem Internet (Inforausch, Tatsache oder Meinung, vgl. Literaturangabe 4)

 

Am Ende der Klasse 4 sollen sich die Schüler das Internet nutzbar machen können.

Sollte noch Zeit zur Verfügung stehen, können die Kinder eine Klassenzeitung zum Abschluss ihrer Grundschulzeit erstellen.

 

 

1.4      Entwicklungsmöglichkeiten

 

Das Kollegium möchte zukünftig die Nutzung der vorhandenen Ausstattungsgegenstände noch intensivieren. Besonders der Einsatz einer Digitalkamera steht hier im Vordergrund. Fortbildungsbedarf erkennt dasKollegium vor allem im Hinblick auf die Bildbearbeitung am Computer, die wichtig ist, um Aufnahmen für den Unterricht nutzbar zu machen. So könnten beispielsweise schon die Schüler der Schuleingangsstufe Texte zu Fotosschreiben, die erlebte Aktionen wie das alljährliche Fußballturnier oder dieBrandschutzerziehung zeigen.

 

                                    Offener Ganztag (Standort Meggen):

            Im Ganztagsbereich der Franziskusschule Meggen wird ebenfalls eine Computer- AG im PC- Raum angeboten, an der interessierte Kinder teilnehmen können.

 

                                   Lernprogramme PC-Kurs:

-       GUT / Grundwortschatz- und Transfertraining

-       Fit in Mathe

-       Welt der Zahlen 1 – 3

-       Piri

 

Spiele:

-       Taxi Berlin

-       Luka und das geheimnisvolle Silberpferd

-       Taxi London

           

           

Es soll zudem ein Internetschutz eingerichtet werden, der den Schülern den Zugriff auf nicht geeignete Seiten verweigert.

 

                                    Geplant ist außerdem die Anschaffung von PC-Arbeitstischen.

 

 

           

 

                        Literaturangaben:

 

1.    Kraft, Dieter: Klick. Das Computerheft

                             Schroedel, Braunschweig 2005

 

2.    Gayer, Renate: Computer-ABC

                Winklers Verlag, Darmstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            3.2.6   Verhaltenstraining

 

                        3.2.6.1 Verhaltenstraining in der Schuleingangsphase

      Es hat sich gezeigt, dass ein positives Lernklima und ein friedliches Miteinander in der Gruppe die Freude am Lernen und damit auch den Lernerfolg der Kinder steigern können. Es ist wichtig, die Kinder bereits beim Schulstart gezielt dabei zu unterstützen, wie man schwierige Situationen meistert und sich kooperativ verhält.

 

     Ein Unterstützungsprogramm zur Förderung von Sozialverhalten stellt das Verhaltenstraining dar, das wir in unseren Klasse 1 + 2 durchführen. Das Trainingsprogramm ist speziell für Kinder gestaltet, die am Beginn ihrer Schullaufbahn stehen. Während des Trainings beschäftigen sich die Kinder mit dem Erkennen und Benennen von Gefühlen, dem Einfühlen in andere sowie dem Einüben positiven sozialen Verhaltens in schwierigen Situationen.

 

                                             Die Kinder lernen Strategien, die es ihnen erleichtern

-       ihre Interessen angemessen zu vertreten, mit Beschimpfungen umzugehen,

-       mehrdeutige Situationen zu interpretieren, mit Misserfolg umzugehen,

-       Geduld aufzubringen, um Hilfe zu bitten sowie

-       Verlockungen zu widerstehen und zu teilen.

 

                        3.2.6.2 Verhaltenstraining in der Grundschule

      Die Grundschule ist – neben dem Elternhaus – zentraler Lern- und Lebensort für unsere Kinder. Als Spiegel der Gesellschaft treffen in der Schule Kinder mit unterschiedlichen Erfahrungen aufeinander und müssen sich in die oft komplexen sozialen Strukturen einfinden. Nicht alle Kinder sind diesen Anforderungen gewachsen.

 

      Mit einer frühzeitigen Unterstützung und Förderung wollen wir aufsässigem, störendem oder gar aggressivem Verhalten vorbeugen. Daher führen wir in unseren 3. und 4. Klassen ein vorbeugendes Programm durch, das Verhaltenstraining in der Grundschule. Es handelt sich dabei um ein Trainingsprogramm, das speziell für Kinder der 3. und 4. Klassen entwickelt wurde. Während des Trainings beschäftigen wir uns im Schwerpunkt mit den folgenden Inhalten:

-       Gefühle bei sich und anderen erkennen und verstehen lernen.

-       Den Umgang mit den eigenen Gefühlen lernen.

-       Erarbeiten und Einüben von positiven Verhaltensweisen in Konfliktsituationen.

                                           -    Auseinandersetzung mit Regeln, Fairness, Eigenverantwortung und Zivilcourage


3.2.7     Konzept zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern

 

3.2.7.1 Streitschlichter

Projekt „Streitschlichtung“ der Franziskus-Grundschule Meggen

auf Grundlage der Arbeit von Marina Götzinger und Dietmar Kirsch

„Grundschulkinder werden Streitschlichter“-

 

                                                                       Februar 2012

 

Intention:           

 

Aufgrund vermehrt auftretender Probleme im Sozialverhalten sind Grundschullehrer immer mehr mit dem Thema „Umgang mit Konflikten“ beschäftigt.Die Ausrichtung in der Franziskus-Schule richtet sich mit Nachdruck auf den Erwerb sozialer Kompetenzen, wie Toleranz, Verantwortung für sich und andere, Teamarbeit und Bereitschaft zum Zuhören.

 

Der Umgang mit Konflikten ist für alle beteiligten Parteien eine schwierige und unangenehme Situation. Oft werden erste Anzeichen verdrängt oder unterdrückt, bis sich ein Streit nicht mehr vermeiden lässt. Um diesen Situationen entgegenwirken zu können, sollen den Kindern friedliche Lösungsmöglichkeiten für Konflikte aufgezeigt werden.

                                  

Um den Kindern, neben den im Klassenverband besprochenen Themen zur Schulung der sozialen Kompetenzen, Strategien zur Konfliktlösung an die Hand zu geben, wurde erstmals im 2. Halbjahr 2012 ein „Streitschlichter-Programm“ für die Kinder des 3. Schuljahres ins Leben gerufen. Die erlernten Gesprächstechniken und die Möglichkeit des beruhigenden Einwirkens auf die Mitschüler können und sollen die Kinder während ihres 4. Schuljahres zu festgelegten Zeiten anwenden.

 

Umsetzung:

 

Die Teilnahme am Projekt „Streitschlichtung“ muss auf freiwilliger Basis stattfinden.

 

Zum Beginn des 2. Halbjahres werden die Kinder beider Klassen der Jahrgangsstufe 3 über dieses Projekt informiert. Ein Elternbrief (siehe Anlage) gibt alle wichtigen Informationen an die Eltern weiter und fragt das Einverständnis der Eltern für ihr Kind ab.

 

Der Umfang der „Ausbildung“ für die Streitschlichter sollte 1 Wochenstunde betragen.

Das Projekt endet mit dem Beginn der Sommerferien.

 

Um eine intensive und effektive Durchführung des Projektes zu gewährleisten soll die

Gruppe nicht größer als 10 Kinder sein.           

 

Nach erfolgreicher Schulung werden die „Streitschlichter“ während den großen Pausen auf dem Schulhof ihren Aufgaben nachkommen. Immer 2 Schüler werden sich gemeinsam der Streitigkeiten ihrer Mitschüler annehmen. Sollten die „Streitschlichter“ mit den ihnen vorgetragenen Schwierigkeiten überfordert sein, steht selbstverständlich die aufsichtführende Lehrkraft zur Unterstützung zur Verfügung.

 

Um die Streitschlichter für alle kenntlich zu machen, werden diese mit einer Kappe

ausgestattet, die in leuchtenden Farben gehalten ist.

 

 

3.2.7.2            Maßnahmen bei Regelverstößen / Fehlverhalten

Vorfall1

                     (in Unterricht, Pause oder sonstiger Schulsituation)

 

                                

Lehrkraft weist auf Fehlverhalten und Schul- bzw. Klassenregeln hin

 

 

Kind zeigt sich einsichtig, Unterricht kann weitergeführt werden (bzw. Kind kann weiter an der Pause teilnehmen)

Fehlverhalten ist so gravierend, dass der Unterricht nicht mehr fortgesetzt werden kann bzw. dass das Kind sich und andere gefährdet

sofortiger Anruf bei den Eltern, Kind soll abgeholt werden2 (durch Klassen-lehrer(in) bzw. Schulleitung)

 

beteiligt: Fachlehrer(in) bzw. Aufsicht

 

                                                                                                                            

Vorfall wiederholt sich in der Pause bzw. in der nächsten Unterrichtsstunde:

 


   Klassenlehrer(in) wird nach dem Unterricht informiert, Kind wird von der Pause bzw. der nächsten Unterrichtsstunde ausgeschlossen (geht mit Klassenlehrer(in)) und füllt Verhaltensbogen3 aus (Klasse 1: alternative Aufgabe4)

   Klassenlehrer(in) sammelt Verhaltensbogen mit Unterschrift der Eltern wieder ein und verwahrt diesen (Unterschrift nicht da -> Anruf)

è      insgesamt drei Bögen innerhalb von zwei Wochen bis zur nächsten Maßnahme

Kind kann nicht abgeholt werden bzw. zu Hause ist niemand erreichbar

Kind wird abgeholt, bis dahin

                                                  

       Schulleitung oder andere zur Verfügung stehende Person übernimmt die Aufsicht des Kindes und versucht weiter, die Eltern zu erreichen5

      Klassenlehrer(in) und Schulleitung werden über den Vorfall informiert

          Aktennotiz

è    insgesamt zwei Anrufe bis zur nächsten Maßnahme

 

beteiligt: Aufsicht / Fachlehrer(in) und Klassenlehrer(in)

 

 

                                                                  
                                                                                  

          Klassenlehrer(in) schickt eine schriftliche Einladung7 zum Gespräch an die Eltern und bestellt sie in die Schule (evtl. kommen Fachlehrer(in) oder betroffene Aufsichtspersonen mit dazu)

      Es werden Absprachen getroffen, wie und bis wann das Fehlverhalten abzustellen ist, diese werden schriftlich festgehalten

 

beteiligt: Klassenlehrer(in), Eltern, Schulleitung

 

                                                                    

Getroffene Absprachen werden nicht eingehalten:

          weitere schriftliche Einladung der Eltern zum Gespräch7, dieses Mal zwingend unter der Beteiligung der Schulleitung, welche die weiteren möglichen Maßnahmen bei Nichteinhaltung der Absprachen erläutert Klassenlehrer(in) sucht das Gespräch mit einem entsprechenden Experten der „Beratungslandkarte“ des Kreises Olpe6

 

 

beteiligt: Klassenlehrer(in), Eltern, Schulleitung

 

 

                                                                               

Klassenlehrer(in) beruft Klassenkonferenz ein, Schulleitung nimmt beratend daran teil

èBeschluss über weiteres Vorgehen

 

beteiligt: Klassenkonferenz, Schulleitung, Eltern

In dringenden Fällen, in denen das verhaltensauffällige Kind sich und andere gefährdet, wird der für disziplinarische Maßnahmen zuständige Dringlichkeitsausschuss einberufen

 

beteiligt: Schulleitung und Dringlichkeits-ausschuss

 

 

oder:

 

 

                                                                    

Diese Gremien fassen die weiteren Beschlüsse in folgender Reihenfolge:

       1.    schriftlicher Verweis (Ordnungsmaßnahme)

       2.    Versetzung in eine parallele Lerngruppe (bis zu 14 Tage)

       3.    Ausschluss vom Unterricht (bis zu 14 Tage)

 

                                                                                  
 

 

Schulleitung informiert Schulaufsicht über den Fall und gibt mit der Begründung der „Fremd- und Eigengefährdung“ jede weitere Verantwortung an die Schulaufsicht ab

Schulaufsicht entscheidet über die weiteren Maßnahmen

 

beteiligt: Schulleitung, Schulaufsicht

 

 

Anmerkungen:

1Als Vorfall wird definiert:

-      Arbeitsverweigerung bzw. bewusste Missachtung der Anweisungen der Lehrperson (oder anderer zuständiger Erwachsener), dadurch Störung des Unterrichts (anhaltend und nicht abstellbar)

-     Gewalt (Schlagen, Treten etc.) gegen Mitschüler(innen) oder Erwachsene sowie gegen Dinge, die anderen gehören (Sachbeschädigung, Verschmutzung etc.)

-          Beleidigungen oder verbale Auffälligkeiten gegen Mitschüler(innen) oder Erwachsene

2Telefonlisten von sämtlichen Schülerinnen und Schülern aller Klassen stehen an einem vereinbarten Ort für alle Lehrpersonen zugänglich bereit (Ordner neben dem Telefon). Hier sind auch Notfallnummern vermerkt, soweit bekannt.

3siehe Anlage

4siehe Anlage (aus: „Bußgeldkatalog“)

5An jeder Klassentür hängt eine Liste, wann und wo Personen zu finden sind, die zeitweise keine Klasse allein beaufsichtigen müssen (Doppelbesetzungen, Schulleitung während Verwaltungsstunden etc.) und die als Aufsicht für die Klasse bzw. das auffällige Kind einspringen können.

6siehe Anlage

7siehe Anlage, zusätzlich soll ein Gesprächsprotokoll geführt werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            3.2.8 Offene Ganztagsschule

 

Offene Ganztagsgrundschulen

in der Stadt Lennestadt

 

Ganztagskonzept der Franziskus-Schule

 

Wie organisiert die Schule als offene Ganztags-grundschule ihr pädagogisches Gesamtkonzept? Gibt es Bezüge des offenen Ganztags zu anderen Aktivitäten der Schule (z.B. flexible Schuleingangsphase, Öffnung von Schule, Selbstständige Schule, Schulprogrammentwicklung, Erziehungsverträge)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schülerbücherei

 

 

 

 

 

 

Das pädagogische Gesamtkonzept ist ausführlich beschrieben im neuen überarbeiteten Schulprogramm. Die Umsetzung dieser Konzeption bleibt Zielvorgabe. Durch die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule wird dieses Konzept fortgeschrieben und somit weiterentwickelt. In diesem Schuljahr besuchen 218 Kinder die Franziskus-Schule in Meggen/Maumke. Sie werden von 15 Lehrern und zwei Lehramtsanwärterinnen unterrichtet. Die Schüler verteilen sich auf 10 Klassen, wobei das 1. und 3. Schuljahr zweizügig und das 2. und 4.Schuljahr dreizügig aufgeteilt ist.

 

Die Offene Ganztagsschule erweitert das seit August 2001 bestehende Betreuungsangebot „Verlässliche Schule von 8 – 13 Uhr“. Diese Betreuung umfasst Spiele, Bastelarbeiten sowie die Erledigung von Hausaufgaben. Diese Angebote werden auch im Offenen Ganztagskonzept ihren Platz finden.

 

Des Weiteren soll mittels spielpädagogischer Ansätze in gebundener Form (z.B. Kinderatelier oder Instrumentenschulung) die Sozialerziehung intensiviert werden. Hier werden Methoden, Kommunikation und Teamfähigkeit trainiert. So sollen die sich im Vormittagsablauf bereits bewährte Schul- und Unterrichtsorganisation mit den entsprechenden Unterrichtsmethoden des fächerübergreifenden Lernens und die ebenfalls bereits erfolgreich praktizierten reformpädagogischen Ansätze (Öffnung, Freiarbeit, Tagesplan, Wochenplan, monats- und jahrgangsübergreifende Vorhaben usw.) fortgeführt und ergänzt werden.

 

Es soll ein fächerübergreifender Konsens hergestellt werden, der für alle Beteiligten auch erkennbar wird. Von Anfang an soll auf eine Verzahnung von Vor- und Nachmittag hingearbeitet werden. Dabei sollen die bereits vorhandenen Ressourcen (z.B. Computerraum, Sporteinrichtungen, naturnaher Schulhof, usw.) genutzt und Arbeits- und Fördergemeinschaften (Blockflöten-, Computer-AG, Förderverein) gepflegt werden. Innovativen Ideen soll aufgeschlossen begegnet werden. Die bewährten Maßnahmen während der Schuleingangsphase (z.B. intensive Elternarbeit, langsame Umgewöhnung vom Spiel zu Arbeitsformen) bzw. dem Übergang zur Sekundarstufe (z.B. Optimierung des Arbeits- und Sozialverhaltens, Beratungsgespräche) werden durch gleichartige Aktionen im Nachmittagsbereich gestützt.

 

Eine große Bedeutung kommt der Projektarbeit zu. Hier sind bereits Projekte und Maßnahmen in konkreter Planung, die Medien- und Kulturerziehung, Lese- und Kreativitätsförderung, Brauchtumsunterweisung usw. miteinander verbinden.

 

Einen großen Stellenwert erhält die Schulprogrammentwicklung mit den außerschulische Lernorten, den Festen und Feiern in der Gemeinde, der Integration ausländischer Schüler, der Schulhofgestaltung, der Raumgestaltung  (Musik-, Kunst-, Computerraum) und der Elternbildungsarbeit, die ausgeweitet werden.

 

Setzt die Schule besondere pädagogische Schwerpunkte? Welche besonderen Förderangebote gibt es (z.B. für Begabte oder für Kinder, die es schwerer haben als andere)? Wie werden Mittagessen und Unterstützung bei den Hausaufgaben eingebunden?

Die Angebote sollen zum einen so gewählt werden, dass sie entwicklungsgemäß dem allgemeinen Bildungsgedanken genügen. Zum anderen sollen sie gezielt den Vormittagsunterricht ergänzen. Darüber hinaus soll das Erlernte nachmittags durch zusätzliche praktische Übungen spielerisch intensiv aufgearbeitet und in die individuelle Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder übertragen werden. Dadurch wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, Zusammenhänge besser zu durchschauen. Die hieraus resultierenden Erfolgserlebnisse motivieren die Kinder für die unterrichtliche Arbeit und ermuntert sie weiterhin, sich Lerninhalte entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten zu erschließen.          

pädagogische Schwerpunkte:

Förderangebote:

       -    Integration ausländischer Schüler

      (gezielter Förderunterricht im Fach Deutsch,Sprachförderung für Migranten)

-          Hausaufgabenhilfe

-          Lese-Rechtschreibförderung

-       Unterrichtsprojekte: Märchenreise durch Europa, Feste, usw.

 

 

 

Bereits mit der Anmeldung der Kinder an der Franziskus-Schule  wird ein Schulfähigkeitsprofil erstellt und die Sprachstandsmessung durchgeführt. Dadurch werden den pädagogischen Fachkräften in den Kindergärten, den Fachkräften der Grundschule und den Eltern Anregungen und Hinweise für das Erstellen von Förderplänen und Fördermöglichkeiten vor allem für jene Kinder gegeben, deren Schulfähigkeit noch nicht ausreichend entwickelt ist. Die Fortsetzung der individuellen Förderung erfolgt mit Eintritt in das erste Schuljahr. Aufbauend auf die Stärken der Kinder werden gezielte Fördermaßnahmen in den einzelnen Lernbereichen sowie im emotionalen sozialen Bereich noch vorhandene Defizite aufgearbeitet. Durch regelmäßige Förderdiagnostik ermitteln die Lehrer geeignete Übungen und Aufgaben, die für jedes Kind in einer individuellen Fördermappe zusammengestellt sind. In Wochenplan- und Freiarbeit werden diese Aufgaben dann bearbeitet. 

 

Der ständige Austausch zwischen den Lehrern des Regelunterrichts und den Pädagogen der offenen Ganztagsschule ermöglicht eine entsprechende Förderplanung in Form von Defizitausgleich, Qualitätserweiterung oder Talentförderung auch für die außerunterrichtlichen Angebote.

 

Das Mittagessen dient gleichermaßen der Förderung einer Esskultur, wie es auch dazu dient, einen gewissen Tagesrhythmus zu finden. Es kann anschaulich zur Ernährungserziehung beitragen wie auch kulturelle Vorbehalte ausräumen. Es dient der allgemeinen Sozialisation und kann einem besonderen Tag einen entsprechenden Rahmen verleihen.

 

Eine Hausaufgabenunterstützung erfolgt im Rahmen des Offenen Ganztags. Sie werden von Betreuungsmitarbeiterinnen und drei Lehrerinnen betreut.

 

Wie werden freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und weitere außerschulische Partner (z.B. aus Musik, Kultur und Sport) beteiligt? Wurden bereits Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen oder sind welche geplant? Werden Räume von Partnern benutzt?

Mit der Arbeiterwohlfahrt Siegen steht der Kooperationspartner fest.

freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und weitere außerschulische Partner:

-          Hausaufgabenbetreuung

-  Musikschule (Entdeckungsreise zu Melodie und Rhythmus, Keyboard)

-          Gesundes Kochen

-          Tanzen (Tanzschule)

-          Modelleisenbahn

-          Computer

-          Sportprogramm

-          Fußball

-          Kunstatelier

 

 

Wie werden Eltern und Kinder beteiligt? Welchen Einfluss haben Eltern und Kinder auf  die Inhalte und Qualitäten der außerschulischen Angebote?

 

 

 

 

 

 

Bei der Elternarbeit ist ein ständiger Informationsfluss unverzichtbar. Ein steter Austausch ist im Sinne des einzelnen Kindes. Die Eltern sollen auch so zur Mitarbeit und Nachbereitung angehalten werden.

 

Kinder wählen ihre Arbeitsgruppen selbst aus, die dann für sie verbindlich sind.

 

 

 

Welches Personal wird in den außerunterrichtlichen Angeboten eingesetzt (Fachkräfte, ergänzendes Personal)? Welche Rolle spielen die Lehrkräfte bei den außerunterrichtlichen Angeboten der offenen Ganztagsgrundschule?

Personal in den außerschulischen Angeboten:

In den außerschulischen Angeboten werden eingesetzt:

Musiklehrer, Kunstpädagogen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Sportübungsleiterinnen, Hausfrauen und Mütter, Tanzschullehrer

Welche Rolle spielen die schulischen Gremien? Gibt es bereits Beschlüsse? In welchen Gremien bzw. Runden Tischen oder Arbeitsgruppen außerhalb der Schule arbeitet die Schule mit? Wie ist die Mitwirkung des nicht lehrenden Personals gesichert?

Beschlüsse in den schulischen Gremien:

Das Projekt „Offene Ganztagsschule“ wurde am 24. Januar 2005 von der Schulkonferenz der Franziskus-Grundschule Meggen einstimmig beschlossen. Lehrerkonferenz, Schulpflegschaft und Schulkonferenz werden dieses Projekt auch weiterhin begleiten und wohlwollend unterstützen.

Die Schule beteiligt sich an verschiedenen Aktivitäten des Ortes Meggen.

Beispielhaft seien hier aufgezählt:

Teilnahme an der 750-Jahrfeier des Ortes

Teilnahme am Weihnachtsmarkt

Teilnahme am jährlich stattfindenden Tag der Sauberkeit

Teilnahme an kirchlichen Festen und Feiern usw.

Sonstige Bemerkungen (z.B. Investitionen und Ausstattung, auch im Hinblick auf die Bundesmittel; erweiterte Öffnungszeiten; Verankerung der offenen Ganztagsschule im Stadtteil bzw. in der Gemeinde)

Sonstige Bemerkungen

Die vorhandene Spiellandschaft auf dem Schulhof sowie der Computerraum sollen sinnvoll erweitert werden. Die Ausstattung für die bereits durchgeführte Hausaufgabenbetreuung soll vervollständigt werden.

 

Die Öffnungszeiten sind 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr. In den Ferien sollen bei entsprechendem Bedarf Öffnungszeiten vorgehalten werden. Die Grundschule arbeitet mit der Grundschule Altenhundem zusammen.

 


Stellungnahme des Schulamtes für den Kreis Olpe

zum Konzept der Franziskus-Schule Lennestadt-Meggen

zur offenen Ganztagsschule (OGS)

 

 

An das

Schulverwaltungsamt

der Stadt Lennestadt

z.Hd. Herrn Liek

Helmut-Kumpf-Str. 25

57368 Lennestadt

 

 

 

Konzept der Franziskus-Schule Meggen zu OGS


hier: Stellungnahme des Schulamtes

Bezug: das am 31.05.05 vorgelegte Ganztagskonzept

 

Die Schule verfügt im 4.Jahr über eine Betreuung „8 bis 13 Uhr“ mit Angeboten zum Spielen, Basteln und zur Erledigung von Hausaufgaben. Diese Betreuung soll weiterentwickelt werden zu gebundeneren Formen im Nachmittagsbetrieb mit Vernetzungen zum fächerübergreifenden Arbeiten am Vormittag. Arbeits- und Fördergemeinschaften sowie besondere Projekte sollen die bisherigen Betreuungsmaßnahmen fortschreiben und ergänzen.

Mit ihnen werden Maßnahmen der Sozialerziehung, der Medien- und Kulturerziehung, der Lese- und Kreativitätsförderung und der Brauchtumsunterweisung eingebracht, die zusätzlich persönlichkeitsfördernd wirken können.

D
ie Einbeziehung außerschulischer Partner erfordert regelmäßige und klare Absprachen. Die Schule hat einen ständigen Austausch zwischen den Lehrkräften des Regelunterrichts und den Pädagogen der Nachmittagsbetreuung und den daraus resultierenden Fördermaßnahmen in Form von Defizitausgleich, Qualitätserweiterung und Talentförderung in Planung. 

Diese Maßnahmen sollen insbesondere auch den Kindern mit Migrationshintergrund dienen (besondere Sprachförderung!).

Die Einbindung in das Umfeld der Schule ( außerschulische Partner ) ist vorgesehen.

Entsprechende Kooperationsvereinbarungen wurden getroffen.

Es wird vorgeschlagen noch eine Evaluationsstruktur für den inhaltlichen und organisatorischen Ablauf des OG zu entwickeln und auf ihrer Grundlage einen ersten Evaluationsbericht zum Ende des Schuljahres 2005/06 vorzunehmen.

 

Insgesamt kann das Konzept der Franziskusschule zum offenen Ganztag aus schulfachlicher Sicht als genehmigungsfähig angesehen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.

G.Goeckler

Schulamtsdirektor

 

OGS – Betreuung

Musikschule Lennestadt/Kirchhundem

Walter Allebrodt

 

ØInstrumentenerklärung

Funktion, Oberfläche, Display, Splitpunkt, Drums, Begleitautomatik, Sounds, usw.

ØOrientierung

Linke Hand, rechte Hand, Hand- und Fingerstellung

ØTastatur

2er und 3er Gruppen schwarze Tasten, Anzahl der Tasten

ØFünfton-Raum

Töne kennenlernen, Notennamen-Tiernamen ( C – G )

ØRhythmische Fähigkeiten

Eintonlieder spielen, klatschen

ØSchiebetechnik

Dreiergruppe von C – A

ØZusammenspiel

Mehrere Keyboards spielen zusammen. Jeder Schüler muss auf seinen Mitschüler hören. Gemeinsamkeiten erkennen.

ØSpielen und Zuhören

Jeder Schüler muss zuhören, wenn ein anderer Schüler vorspielt.

ØManual-Percussion

Kennenlernen der Percussion-Klänge und kleine Schlagzeugmotive erfinden.

 

ØSounds und Klänge

Erkennen von Sounds und einordnen in Instrumentengruppen. Klänge hören und unterscheiden.

ØEigene Musik

Melodien erfinden und vorspielen.

ØNoten

Einführung in das Spiel nach Noten

ØLinke Hand

Das Spiel der linken Hand erlernen, Töne zusammenstellen zu einem Akkord, Akkorde spielen. Lieder mit Akkorden begleiten.

ØInteresse und Spaß

Die Musik als Freizeitbeschäftigung erkennen und erlernen.

ØUvm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikschule Lennestadt/Kirchhundem

Walter Allebrodt

 (Dipl. der Akademie für Kunst und Musik Stuttgart/Heiningen)

 

Entdeckungsreise durch Melodie & Rhythmus

ØPercussion-Instrumente

Funktion, Handling,

 

ØTrommeln

Djemben, Handtrommeln

 

ØOrff - Instrumente

Xylofon, Vibraphone, Metallophon

 

ØBoomwhakers

Lieder Spielen oder begleiten

 

ØInstrumente bauen

Schlauchtrompete, Rhythmusinstrumente, uvm.

 

ØInstrumenteninformation

Blech- und Holzblasinstrumente, usw.

 

ØKreatives Klassenmusizieren

Zusammenspiel von Stabspielinstrumenten und Percussion

 

ØEinschwingungen

Rhythmisch sprechen und klatschen

 

ØBewegung zur Musik

Tanz und Rollenspiel

 

ØLieder

Kennenlernen von Liedern aus dem Bereich der Popmusik und Volksliedern

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft  „Mini-Kochprofis“

 

 

Alle Kinder der Klassen 1 bis 4 der OGS sind herzlich eingeladen, an der AG teilzunehmen.

Wir kochen oder backen jeden Donnerstag um 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr ein neues Gericht z.B. Muffins, Pizza, Plätzchen, Marmelade, Pudding usw.

Wir waschen uns zu Beginn gründlich die Hände und lesen unser Rezept laut vor. Dann verteilen wir die anstehenden Arbeiten.

Ganz nebenbei lernen wir so etwas über gesunde Ernährung, Hygiene und Tischkultur. Wir schätzen Gewichte der Lebensmittel oder Küchengeräte und wiegen mit der Küchenwaage nach. Des Weiteren messen wir Flüssigkeiten ab und sprechen über Maßeinheiten.

Gemeinsam verspeisen wir zum Schluss unseren Kuchen oder unser Essen und räumen auf.

Am Ende des Schuljahres erhält jedes Kind ein eigenes Kochbuch, welches es selbst mitgestaltet hat. Die Bilder und Rezepte laden zum Nachkochen ein.






3.2.8.1            Schule von 8 - 1

 

 

Im Jahre 1996 hat die Landesregierung die verlässliche Halbtagsschule eingeführt. Dadurch können sich Familien, besonders berufstätige Mütter und Alleinerziehende, auf eine täglich gleichbleibende Schulzeit verlassen. Die Betreuung von 8 – 1 an der Franziskus-Schule ist ab dem Schuljahr 2001/2002 fester Bestandteil der Schule an beiden Standorten.

 

Träger der Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe (Am Standort Maumke war dies bis 2011 der Förderverein der Grundschule Maumke).

           

Die Landesregierung unterstützt das Projekt mit einem Festbetrag; die Eltern bezahlen einen monatlichen Beitrag für jedes Kind in Höhe von 25 €, damit alle anfallenden Personal- und Sachkosten finanziert werden können.

 

Die Betreuungszeiten werden flexibel in Anspruch genommen und zwischen den Betreuungspersonen und den Erziehungsberechtigten abgesprochen. Ziel der Maßnahme ist es, dass sich die Kinder der Betreuungsgruppe durch die verschiedenen Angebote (Bauecke, Bastelecke, Leseecke, Spielecke usw.) wohl fühlen.In der Ruhezone können die Kinder auch ihre Hausaufgaben erledigen, die Betreuung soll aber auf keinen Fall als reine Hausaufgabenhilfe verstanden werden.

 

Sportliche Aktivitäten sowie kurze Ausflüge in die nähere Umgebung können ebenfalls Bestandteil des Betreuungsprogramms sein.

 

Die verlässliche Betreuung soll in der Zeit von 7:30 – 13:15 Uhr gewährleistet sein und sich vor allem am Wohl der Kinder orientieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.2.9               Spielzimmer in der Franziskus-Schule


Die Franziskus- Schule verfügt seit 2009 über ein voll ausgestattetes „Spielezimmer“. Dies ist ein nicht mehr für den Unterricht genutzter Klassenraum, der mit folgenden Spielutensilien ausgestattet ist:

·      mehrere Regale mit den unterschiedlichsten Gesellschafts- und Lernspielen

·         ein Spielteppich für Fahrzeuge und das Bauen mit Lego etc.

·    mehrere Spieltische für Playmobil- oder andere Spiel- Welten (z.B. Bauernhof, Ritterburg, Safari, ägyptische Pyramide…)

·         Gruppentische für Gesellschaftsspiele

·         u.v.m.


Wann, wie und warum werden die Spiele in den Schulalltag integriert?

 

Zunächst einmal erfolgt die Nutzung des Spieleraums im Unterrichtsalltag. Jede Klasse besucht nach vorheriger Absprache in möglichst regelmäßigen Abständen gemeinsam den Raum, wenn der Stundenplan es zulässt (z.B. in einer Förderstunde, wenn eine Stunde „Leerlauf“ im Unterrichtsalltag dafür ermöglicht werden kann, als „Belohnung“ für ein gemeinsam erreichtes Unterrichtsziel, im Rahmen offener Unterrichtsphasen etc…). Die Kinder suchen sich dann je nach Zielsetzung ein Spiel oder eine Spielform frei aus, wobei die Lehrkraft unterstützen kann, oder führen eine gemeinsame Aktion durch. Viele der Gesellschaftsspiele sind in mehreren Ausführungen vorhanden, so dass auch ein bestimmtes Spiel mit seinen Lernzielen in einer Stunde thematisiert und von der Klasse in mehreren Gruppen gespielt werden kann.Klassen oder Gruppen besuchen aber auch gezielt im Rahmen eines bestimmten Förderangebots (z.B. Sprach- oder Migrantenförderung, Sozialförderung etc.) diesen Raum.

 

Oft sind das Kinder, die mehrsprachig aufwachsen und daher von sprachlicher Förderung profitieren. Die verantwortliche Betreuungsperson bietet dann Spiele an, bei denen miteinander gesprochen wird oder Puppen- und Rollenspielimpulse gegeben werden.

 

In unseren Angeboten des Offenen Ganztags haben wir bereits spielpädagogische Ansätze in gebundener Form (z.B. durch das Kinderatelier oder die Instrumentenschulung). Durch ein Spielzimmer, das parallel zu diesen Angeboten genutzt werden kann, wird die Sozialerziehung intensiviert. Hier werden Methoden, Kommunikation und Teamfähigkeit trainiert.

 

Genauso wichtig ist uns die regelmäßige Nutzung durch jedes Kind. Draußen können wir den Kindern jetzt schon viele Bewegungsmöglichkeiten bieten und verfügen auch über Pausenspielgeräte. Drinnen sind die Kinder noch eher auf der Suche nach sinnvollen Beschäftigungen.

 

Das wichtigste Lernziel ist aber wohl neben der Förderung der Fantasie und Kreativität im freien Spiel auch das soziale Lernen. Beim Spielen von Gesellschaftsspielen in Gruppen müssen die Kinder vielfältige soziale Kompetenzen unter Beweis stellen und einüben (z.B. sich einigen, Rücksicht nehmen, sich an Regeln halten, Schwächeren helfen oder gemeinsam aufräumen). Dieses wird von der Lehrkraft begleitet und unterstützt. Für die vielen Kinder mit Migrationshintergrund an unserer Schule stellt das Sprechen und Kommunizieren während des Spielens nebenbei die natürlichste Form der Sprachförderung dar (siehe unten).

 

3.2.10 Experimentier-AG „Kleine Forscher“ im Offenen Ganztag

 

Für das kommende Schuljahr 2014/ 15 ist geplant, im Offenen Ganztag eine Experimentier- AG „Kleine Forscher“ anzubieten. Hier sollen interessierte Kinder die Möglichkeit bekommen, ihrem Forscherdrang nachzugehen und faszinierende Experimente kennenzulernen und durchzuführen. Die Zeichen der Zeit sind erkannt, verfolgt man  aufmerksam die Meldungen der Medien zum Thema „Mangel an qualifizierten Ingenieuren und Wissenschaftlern“. Das Ziel ist es, Kinder für Wissenschaft und Technik zu begeistern, da jedes dieser Kinder, das einmal später in seinem Beruf etwas erfindet, entwickelt oder erforscht, Arbeitsplätze sichern und den Bildungsstandort Deutschland weiterbringen kann. Es gilt Kinder für alltägliche Phänomene sensibel zu machen und ihnen ihre „Augen zu öffnen“. Durch Fernsehkonsum, Computerspiele verlernen unsere Augen  das genaue Hinsehen und konzentrierte Beobachten.Die teilnehmenden Kinder werden dann als „Experten“  das Gelernte  als „Experiment des Monats“ in den Vormittagsbereich tragen, ihren Klassenkameraden vorführen und als Multiplikatoren fungieren. Die Vermutungen und möglichen Erklärungen seitens der Schülerinnen und Schüler werden auf diese Weise aus der Schule heraus auch mit ins Elternhaus getragen. Die Dokumentation  in einem Forscherheft führt die Kinder an wissenschaftliche Arbeitsmethoden (darstellen, beschreiben, vermuten, erklären, …) heran. Alle Schülerinnen und Schüler legen ein eigenes Forscherheft an. Bestimmte Symbole werden für die Dokumentation festgehalten und mit allen Kindern eingeführt. Auf diese Weise wird auch das Interesse der nicht an der Experimentier- AG teilnehmenden Kinder geweckt und sie erhalten die Möglichkeit, aus einer Experimentier- Kartei zusammen mit einem Partner oder alleine ein Experiment auszuwählen und entweder zu Hause oder in der Schule ihren Klassenkameraden vorzuführen.Auf diese Weise soll die „Forscher- Kultur“, die im Kindergarten und der Klasse 1 angebahnt wurde, auch in den höheren Klassenstufen weitergeführt werden.

 

Um den naturwissenschaftlichen Forscherdrang zu fördern, stehen in der Franziskus-Schule acht Experimente nach dem Beispiel der „Mini-Phänomenta“ für die Kinder zum Ausprobieren.

 

 

                3.2.11        Fortbildungskonzept (siehe 4: Ebene der Organisation)

 

 

3.2.12       Ausbildungsprogramm für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter gemäß OVP §14 der

Franziskus – Schule

Grundschule der Stadt Lennestadt

Johannes-Dosch-Str. 2

57368 Lennestadt

 

           

 

Stand Mai 2012

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

 

1. Allgemeine Anmerkungen zum Vorbereitungsdienst an der

Franziskus-Schule

 

2. Zuordnung der einzelnen Ausbildungsinhalte und Handlungssituationen

zu den einzelnen Quartalen der Ausbildung

 

            Quartal 1 – Unterrichtsplanung

 

            Quartal 2  - Leistungsbewertung

 

            Quartal 3 – Diagnose, Differenzierung, Individuelle Förderung

 

            Quartal 4 – Vielfalt als Herausforderung

 

            Quartal 5 – Beratung

 

            Quartal 6 – Veranstaltung nach § 12 OVP (Hospitation)

 

3. Anhang

 

1. Tabellarische Übersichten der Quartalsinhalte

2. Kerncurriculum und Aufteilung der Handlungssituationen auf die Quartale (Seminar)

3. Kopiervorlagen für Unterrichtsskizzen

 

 

 

Vorwort:

 

Hiermit liegt Ihnen der erste Teil der Erprobungsfassung des Ausbildungsprogramms gemäß OVP der Franziskus – Schule Lennestadt vor.

Auf Grundlage des Kerncurriculums (siehe Anhang) wurden durch das ZfsL und die Ausbildungsbeauftragten der Schulen die Ausbildungsinhalte (Handlungssituationen) für die jeweiligen Ausbildungsquartale vereinbart. Die Schule übernimmt Teile der Ausbildung in diesen Handlungssituationen und hat diese gemäß der schulstandortspezifischen Voraussetzungen umgesetzt. So ist es natürlich, dass sich die Ausbildungsprogramme der verschiedenen Schulen in der Umsetzung unterscheiden können.

Die folgenden Inhalte sind den einzelnen Ausbildungsquartalen zugeordnet und sind in der jeweiligen Zeitspanne als verbindlich anzusehen. Weiterführende Absprachen über Inhalte mit der Mentorin oder dem Mentor können Sinn machen, wenn dies die Klassensituation erfordert. Beispielhaft sind hier die Auseinandersetzung mit angewendeten Verstärkersystemen oder Wochenplänen zu nennen. Beide Seiten sollten jedoch beachten, die Lehramtsanwärterin oder den Lehramtsanwärter in dem knappen zeitlichen Rahmen nicht zu überfordern. Die vorliegende Erprobungsfassung umfasst zunächst nur die ersten Quartale. Die folgenden Quartale werden sukzessive ergänzt. Alle Teile dieser und folgender Ausbildungsprogramme unterliegen dem Prozess der Evaluation und Weiterentwicklung. Die jeweils aktuelle Fassung ist die gültige und ersetzt alle bisherigen.

Aus Gründen der Lesbarkeit werden hier nur die Handlungssituationen im Aufgabenbereich der Schule aufgeführt. Die vollständige Liste der Handlungssituationen sowie die dazugehörigen Erschließungsfragen und die allgemeinen inhaltlichen Bezüge entnehmen Sie bitte dem Kerncurriculum im Anhang.

Weiterführende Texte und aktuelle Informationen zum Vorbereitungsdienst, zur OVP und zum Kerncurriculum werden in einem Ordner „LAA“ im Lehrerzimmer zusammengefasst.

 

1.            Allgemeine Anmerkungen zum Vorbereitungsdienst an der Franziskus – Schule:

 

1.1         Ziel der schulpraktischen Ausbildung (§1 OVP):

Die Ausbildung orientiert sich an den grundlegenden Kompetenzen für Unterricht und Erziehung, Beurteilung, Diagnostik, Beratung, Kooperation und Schulentwicklung sowie an den wissenschaftlichen und künstlerischen Anforderungen der Fächer. Besonderes Augenmerk wird dabei ausdrücklich auf folgende Aspekte gerichtet:

·         den Umgang mit der Heterogenität unserer Schülerschaft (soziale Herkunft, Migrationshintergrund etc.),

·         die daraus resultierende Notwendigkeit der individuellen Förderung und

·         die Beachtung der Erfordernisse der Inklusion (Standort Meggen als Stützpunkt für Gemeinsamen Unterricht).

 

 

1.2         Verantwortung für die Ausbildung (§9 OVP):

 

Die wissenschaftlich fundierte schulpraktische Ausbildung liegt in der gemeinsamen Verantwortung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und der Ausbildungsschule.

Die Verantwortung für den Unterricht der Lehramtsanwärter/innen trägt die Schulleitung. Diese arbeitet eng mit dem ZfsL zusammen.

 

 

1.3         Ausbildung an der Schule (§7 und §11 OVP):

 

Die schulpraktische Ausbildung dauert 18 Monate und findet auf der Grundlage des Kerncurriculums (siehe Anhang) statt. Sie kann auf Antrag oder aus besonderen Gründen um bis zu sechs Monate verlängert werden. Sie besteht aus Hospitationen und Ausbildungsunterricht (Unterricht unter Anleitung und selbstständiger Unterricht) und erstreckt sich auf alle Handlungsfelder des Lehrerberufs (siehe Anhang).

Die Ausbildung umfasst durchschnittlich 14 Wochenstunden. Davon entfallen auf den selbstständigen Unterricht in zwei vollständigen Schulhalbjahren durchschnittlich neun Wochenstunden.

Von dem insgesamt im Vorbereitungsdienst zu erteilenden 18 Wochenstunden selbstständigen Unterricht erhält die Schule für Ausbildungszwecke insgesamt zwei Anrechnungsstunden. Diese werden an der Franziskus-Schule auf Vorschlag der Schulleitung im Benehmen mit der Lehrerkonferenz den mit Ausbildungsaufgaben betrauten Lehrerinnen und Lehrern als Entlastungsstunden zuerkannt.

Der Einsatz der Lehramtsanwärter/innen im selbstständigen Unterricht erfolgt im Benehmen zwischen Schulleitung und Leitung des ZfsL und berücksichtigt Belage der Ausbildung und Wünsche der Lehramtsanwärter/innen angemessen.

Über die Ausbildungsstunden hinausgehender selbstständiger Unterricht kann den Lehramtsanwärter/innen mit deren Einverständnis bis zum erfolgreichen Ablegen der Unterrichtspraktischen Prüfung im Umfang von bis zu 2 Wochenstunden zugewiesen werden. Ausbildung und Prüfung haben Vorrang vor der Erteilung zusätzlichen Unterrichts.

 

 

1.4         Aufgaben der/des Ausbildungsbeauftragten (§13 OVP):

 

Die/der Ausbildungsbeauftragte (ABA) wird von der Schulleitung im Benehmen mit der Lehrerkonferenz bestellt.

 

Aufgaben der Ausbildungsbeauftragten:

·         Sie unterstützen die Kooperation zwischen dem ZfsL und der Schule.

·         Sie koordinieren die Lehrerausbildung an der Schule.

·         Sie beraten die Schulleitung in Ausbildungsangelegenheiten.

·         Sie beraten und unterstützen die LAA in Ergänzung zu den Ausbildungslehrerinnen und –lehrern.

·         Sie nehmen an den Eingangs- und Perspektivgesprächen teil.

·         Sie nehmen nach Absprache mit der Schulleitung auch an (Fach)seminarleiterbesuchen (Unterricht und Nachbesprechung) teil.

·         Sie sind regelmäßig selbst als Ausbildungslehrerinnen und –lehrer tätig.

·       Sie geben vor der abschließenden Erstellung der Langzeitbeurteilung eine Stellungnahme zum vorgesehenen Gesamtergebnis ab.

·   Sie initiieren die Evaluation und Weiterentwicklung des Ausbildungskonzeptes mindestens vor Beginn eines neuen Ausbildungsdurchgangs.

 

Die Ausbildungsbeauftragte der Franziskus-Schule für den am 01.05.2012 beginnenden neuen Ausbildungsdurchgang ist Frau Wrede.

 

 

1.5         Aufgaben der Ausbildungslehrer/innen:

 

·        Sie informieren sich vor Ausbildungsbeginn über die Bestimmungen der jeweils gültigen Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) und das aktuelle Ausbildungsprogramm der Franziskus-Schule.

·    Sie führen ein erstes beratendes Orientierungsgespräch mit der Lehramtsanwärterin / dem Lehramtsanwärter in der 1. Ausbildungswoche. Sie informieren über Strukturen der Arbeit an der Schule (Teamstrukturen, Arbeitsgruppen, Klassenverteilung, Fachschaften, Konferenzen etc.)

·        Sie nehmen beratend am Eingangs- und Perspektivgespräch ihrer LAA innerhalb der ersten sechs Wochen der Ausbildung teil und begleiten die Fortschreibung der Planung und die Überarbeitung des Ausbildungsprogramms im Verlauf der Ausbildung.

·         Sie bieten regelmäßig Hospitationen im eigenen Unterricht an und hospitieren im Unterricht der LAA.

·         Sie beraten und unterstützen die LAA in allen Angelegenheiten der Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Schule.

·         Sie geben Anleitung für die Planung und Durchführung des Unterrichts der LAA.

·    Sie führen Besprechungen mit den LAA, die der Analyse des gesehenen Unterrichts, der Beratung bei der mittel- und langfristigen Planung sowie der Rückmeldung des Leistungsstandes dienen.

·         Sie nehmen an Fachseminarleiterbesuchen im Unterricht der LAA und deren Nachbesprechung teil.

·      Sie erstellen am Ende jedes Ausbildungsabschnitts schriftliche Beurteilungsbeiträge in vierfacher Ausfertigung, die sich am Maßstab der im Kerncurriculum (siehe Anhang) benannten Standards orientieren. Dabei sind sowohl die fachlichen als auch die überfachlichen Kompetenzen zu bewerten (§16 Ziff.2 OVP). Die Beurteilungsbeiträge sind der Schulleitung vorzulegen, der Beurteilungsbeitrag des 3. Ausbildungsabschnitts spätestens 5 Wochen vor dem Prüfungstermin der LAA.

 

Folgende Lehrerinnen stehen mit Beginn des neuen Ausbildungsabschnitts am 01.05.2012 als Ausbildungslehrerinnen zur Verfügung:

Frau Ax (Deutsch)

Frau Herrmann – Schmidt (Deutsch)

Frau Stinn (Kath. Religion)

Frau Wrede (Englisch)

 

 

1.6         Aufgaben der Schulleitung:

 

Der Schulleiter trägt die Gesamtverantwortung für den Unterricht der LAA.

Im Rahmen der Ausbildung übernimmt er folgende Aufgaben:

·         In jedem Ausbildungsabschnitt hospitiert er nach Möglichkeit mindestens eine Stunde pro Fach im Unterricht jeder/jedes LAA. Dies kann auch im Zusammenhang mit Unterrichtsbesuchen von Fachleitern sein.

·         Im Anschluss daran steht er den LAA zu einer Unterrichtsnachbesprechung zur Verfügung. Diese findet nach der eigentlichen Nachbesprechung mit Seminarvertreter und Mentor/in im Einzelgespräch statt. Dabei gibt er Rückmeldung über die Qualität des gesehenen Unterrichts sowie des Leistungsstandes bzw. Leistungsfortschritts und erarbeitet mit den LAA Entwicklungsschwerpunkte für die Zeit bis zur nächsten Hospitation im Unterricht. Hierzu wird Benehmen mit den zuständigen Ausbildungslehrerinnen und –lehrern hergestellt.

·         Durch Erstellung von Vertretungsplänen sorgt er dafür, dass die Ausbildungslehrerinnen und –lehrer nicht nur an den Unterrichtsstunden mit (Fach)seminarleiter/innen teilnehmen können, sondern grundsätzlich auch an deren Nachbesprechungen.

·         Am Ende jedes Ausbildungsabschnitts führt er ein Feedback- Gespräch mit jeder/jedem LAA.

·     Er steht den LAA bei Bedarf nach vorheriger Absprache zeitnah zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung und gibt auf Wunsch zu jeder Zeit Auskunft über den Leistungsstand.

·   Er erstellt spätestens 5 Wochen vor dem Prüfungstermin auf der Grundlage von eigenen Beobachtungen und den Beurteilungsbeiträgen der Ausbildungslehrerinnen und –lehrer einen Entwurf der Langzeitbeurteilung mit Aussagen zu den Leistungen der LAA in allen schulischen Handlungsfeldern und legt diesen vor der endgültigen Festlegung des Gesamtergebnisses der Ausbildungsbeauftragten zur Stellungnahme vor.

·    Er sendet die Langzeitbeurteilungen nach Kenntnisnahme durch die LAA so rechtzeitig ab, dass sie dem Prüfungsamt mindestens 3 Wochen vor dem Prüfungstermin vorliegen.

 

 

 

 

1.7         Aufgaben der Lehramtsanwärter/innen:

 

·     Die LAA gestalten ihre Ausbildung eigenverantwortlich mit. Sie fordern Rückmeldungen zu ihrer geleisteten Arbeit oder Beratung / Unterstützung von den mit der Ausbildung beauftragten Personen ein.

·         Sie unterstützen die Zusammenarbeit von Schule und ZfsL durch Informationsweitergabe, frühzeitige Absprache von Terminen etc.

·    Sie kommen ihren Unterrichtsverpflichtungen nach und zeigen sich dazu bereit, schulische Arbeit auch über die reine Unterrichtszeit hinaus mitzugestalten (z.B. Teilnahme an Konferenzen, Teambesprechungen, Elterngesprächen etc.).

 

Die einzelnen Aufgaben der LAA sind im Folgenden als Handlungssituationen dargestellt, die den einzelnen Quartalen zugeordnet und durch konkrete Ausbildungsbausteine der Franziskus-Schule ergänzt worden sind.

 

 

  1. Zuordnung der Ausbildungsinhalte und Handlungssituationen zu den einzelnen Quartalen der Ausbildung:

 

2.1         1. Quartal: Unterrichtsplanung

 

Um die Lehramtsanwärter/innen auf die Aufgaben des bedarfsdeckenden Unterrichts (BDU) vorbereiten zu können, wird im ersten Quartal möglichst von Vertretungsaufgaben abgesehen.


 


Handlungssituation 1.6

 

Auswertung von Unterricht im selbstständigen Unterricht, Unterricht unter Anleitung, Unterricht im Team, Gruppenhospitation

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA sind verpflichtet, an den Teamsitzungen ihrer Mentoren/innen (M) teilzunehmen. Hierzu bedarf es der Absprache mit den M.
  • Je nach individuellem Lernstand des LAA fertigen diese eine kurze Verlaufsskizze über die von ihnen gehaltenen Unterrichtsstunden (s. Kopiervorlage im Anhang) an.
  • LAA und M reflektieren über die gehaltenen Stunden. Hierbei einigen sich die M mit dem LAA gegebenenfalls auf einen individuellen Beobachtungsschwerpunkt (z.B. Lehrerverhalten, Impuls, Phasierung, Reflexion…)
  • Die LAA hospitieren bei mehreren unterschiedlich arbeitenden Kollegen/innen, wenn möglich auch einen vollen Schulmorgen. Ziel ist die Erfahrung unterschiedlicher Lehrertypen und des Ablaufs eines kompletten Schulvormittags.

 

 

Handlungssituation 2.6

 

Den Erziehungsauftrag und das Erziehungskonzept der Schule vertreten (z.B. auf Elternabenden, Tag der offenen Tür)

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA nehmen wenn möglich an der Zeugnisausgabe und eventuell anschließend stattfindenden Elterngesprächen der Klassen 1 und 2 teil, auch dann, wenn diese nicht ihre Ausbildungsklassen sind.
  • Die LAA schreiben selbstständig oder gemeinsam mit dem M. Entwürfe zu Elternbriefen, die sich auf reale, aktuelle Ereignisse beziehen. Diese dienen als Grundlage für den tatsächlich herausgegebenen Elternbrief.
  • Die LAA nehmen an ausgesuchten Elterngesprächen ihrer M. teil.
  • Die LAA nehmen an allen außerunterrichtlichen Aktivitäten ihrer jeweiligen Ausbildungsklassen teil.

 

 

Handlungssituation 5.2

 

Heterogenität als Potential für Unterricht und Schulleben nutzen

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA erhalten bzw. suchen sich in Absprache mit der Mentorin Beobachtungsaufgaben zu einzelnen Schülern, Schülergruppen oder bestimmten Schülerkonstellationen.

 


 


Handlungssituation 5.6

 

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen/ sonderpädagogischem Förderbedarf gestalten

 

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA hospitieren in Klassen oder Lerngruppen, in denen gemeinsamer Unterricht praktiziert wird, wenn ihre Ausbildungsklassen nicht GU-Klassen sind.
  • Die LAA informieren sich bei den KlassenlehrerInnen und FörderlehrerInnen der betreffenden GU- Klassen über die Förderung und unterrichtliche Einbindung der GU- Kinder.
  • Die LAA übernehmen Aufgaben im Förderbereich des GU, wenn ihre Ausbildungsklasse eine GU- Klasse ist.

 


 


Handlungssituation 6.1

 

Berufliche Erfahrungen in multiprofessionellen Zusammenhängen gemeinsam reflektieren und Konsequenzen ziehen (Hospitieren, Beraten, Unterstützen)

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA sind verpflichtet, an den Teamsitzungen eines M teilzunehmen. Hierzu bedarf es der Absprache mit den M.
  • Die LAA hospitieren in einer der nächsten stattfindenden Schulkonferenzen. Die Zuordnung erfolgt durch den Ausbildungsbeauftragten (ABA).
  • Mindestens einmal im Quartal findet ein gemeinsames Treffen aller LAA mit dem ABA statt. Der Termin liegt zu Beginn eines jeden Quartals.
  • Teilnahme am Eingangs- und Perspektivgespräch (EPG) gemäß OVP §15.

 

 

2.2         2. Quartal: Leistungsbewertung

 

In diesem Quartal beginnt für die LAA der BDU mit 9 Unterrichtsstunden pro Woche. Dieser sollte nach Möglichkeit gleichmäßig auf die Ausbildungsfächer verteilt sein.


 

Handlungssituation 2.4

 

In Gewalt- und Konfliktsituationen deeskalierend handeln

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA werden mit einer Pausenaufsicht pro Woche in den Aufsichtsplan integriert. Zunächst werden hierfür mit einer erfahrenen Lehrkraft doppelt besetzte Aufsichten gewählt.
  • Die LAA erhalten in Unterrichtssituationen vorrangig Gelegenheit, ihre Kompetenzen in diesem Bereich zu erweitern.
  • Die LAA erkundigen sich gezielt nach den vereinbarten Klassenregeln und den disziplinarischen Maßnahmen bei Nichteinhaltung in allen Lerngruppen, in denen sie Unterricht durchführen und setzen diese in Absprache mit den KlassenlehrerInnen um.
  • Die LAA sind angehalten, die in den Erziehungsvereinbarungen unserer Schule genannten Vorgaben, Regeln und Maßnahmen aktiv umzusetzen und anzuwenden. Sie informieren sich über diese.
  • Die LAA nehmen an ausgesuchten Elterngesprächen ihrer M teil.

 

 

 

Handlungssituation 5.1

 

Heterogenität in den Lerngruppen in ihren vielfältigen Ausprägungen (genderbezogen, begabungsdifferenziert, interkulturell, sozial, behinderungsspezifisch, …) wahrnehmen und diagnostizieren

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

  • siehe Quartal 1, Handlungssituation 5.6
  • In Absprache mit der GU- Lehrerin planen und reflektieren die LAA die unterrichtliche Einbindung und Förderung der GU- Kinder in den Lerngruppen, in denen sie unterrichten.
  • Die LAA planen für ihre Lerngruppen gemeinsam mit den M. und parallel arbeitenden Kollegen Klassenarbeiten, werten sie gemeinsam aus und reflektieren die Bewertung mit den M.
  • An der Schule verbreitete Diagnoseverfahren werden durch die LAA in den Ausbildungsklassen durchgeführt, ausgewertet und gemeinsam mit dem M reflektiert.
  • Die LAA nehmen an gesonderten Treffen der am GU beteiligten Lehrkräfte und an ausbildungsklassenbezogenen Fallberatungen teil.

 


 


Handlungssituation 6.2

 

Sich an Planungen und Umsetzung schulischer Projekte und Vorhaben kontinuierlich beteiligen und Neues in kollegialer Zusammenarbeit erproben

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Unsere Schule verfügt über einen Geschäftsverteilungsplan, in dem sich alle Kolleginnen und Kollegen einem Aufgabenfeld, einem Projekt oder einer mittelfristigen Arbeitsgruppe zugeordnet haben. Die LAA schließen sich einem Punkt des Geschäftsverteilungsplans und einem Arbeitsschwerpunkt in der Schulentwicklung an und bringen sich dort aktiv ein.
  • Die LAA leiten Informationen aus dem ZfsL ungefragt an die Betreffenden weiter und tragen so die Verantwortung für die diesen Bereich betreffende Kommunikation zwischen Schule und ZfsL.
  • Die LAA bringen sich und ihre Kompetenzen in allen Gremien, denen sie beiwohnen, aktiv ein. Hiervon ausgenommen ist die Schulkonferenz.
  • Bei Bedarf beteiligen sich alle LAA an den Vorbereitungen von Schulveranstaltungen wie Schulfesten, Informationsveranstaltungen und weiteren Begebenheiten.

 


 

Handlungssituation 6.5

 


In schulischen Gremien aktiv mitwirken

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA nehmen an Klassenpflegschaftssitzungen ihrer Ausbildungsklassen aktiv teil. Hier übernehmen sie z.B. die Vorstellung des Stoffverteilungsplans für ihr Unterrichtsfach. Weitere Aufgaben können sie mit ihren M absprechen.
  • Die LAA hospitieren in einer der beiden ersten Schulkonferenzen. Die Zuordnung erfolgt durch den ABA. (falls nicht bereits in Q1 geschehen)

 

 

 

2.3         3. Quartal: Diagnose, Differenzierung, individuelle Förderung


 


Handlungssituation 2.5

 

Außerunterrichtliche Situationen erzieherisch wirksam werden lassen (z.B. bei Pausenaufsichten, Klassenfahrten, Schulfesten, Unterrichtsgängen, Hausbesuchen, informellen Gesprächen)

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • siehe 2. Quartal, Handlungssituation 2.4.
  • Die LAA nehmen an außerschulischen Aktivitäten ihrer Ausbildungsklassen und der Schule teil (z.B. Klassenfahrten, Unterrichtsgänge, Schulfeste etc.) und bringen sich dabei unaufgefordert in die Erziehungsarbeit ein.

 

 

 

 


 


Handlungssituation 2.6

 

Den Erziehungsauftrag und das Erziehungskonzept der Schule vertreten (z.B. auf Elternabenden, Tagen der offenen Tür)

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • siehe 1. Quartal, Handlungssituation 2.6.
  • Die LAA nehmen an Eltern- Informationsveranstaltungen teil (siehe auch Klassenpflegschaftssitzung Quartal 2).
  • Die LAA beteiligen sich aktiv mit ihren Lerngruppen an den schulischen Aktivitäten der Vorweihnachtszeit.
  • Die LAA nehmen an außerunterrichtlichen Veranstaltungen teil.
  • Die LAA nehmen am Elternsprechtag teil.

 

 


 


Handlungssituation 4.1

 

Schulische Beratungsanlässe erkennen und angemessen gestalten (Schülerinnen und Schüler beraten zu Lernen, Leisten, Erziehen, Schullaufbahn, Prävention, Konflikte)

 

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA führen in Absprache mit den M. Klassenarbeiten und diagnostische Maßnahmen zur Leistungsfeststellung durch (siehe Quartal 2) und entwickeln daraus Fördermaßnahmen.
  • Die LAA geben Schülerinnen und Schülern Rückmeldung zu individuellen Leistungen, legen gemeinsam mit ihnen Maßnahmen zur Weiterarbeit und zu erreichende Ziele fest und reflektieren über den Lernerfolg (z.B. Kindersprechstunde, Lerntagebücher…)
  • Die LAA beraten SuS in Konfliktsituationen, führen Verhaltens- und Gefühlsgespräche, beraten über Verhaltensänderungen (z.B. Klassenrat, Klasse 2000, UR „Gefühle“, Kummerkasten, Wut abbauen..).
  • Die LAA nehmen an eventuell stattfindenden AOSF- Verfahren teil.
  • Die LAA nehmen am Parcours zur Schuleingangsdiagnostik teil.

 

 


 


Handlungssituation 4.2

 

Eltern anlass- und situationsbezogen beraten

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA nehmen am Elternsprechtag teil und übernehmen teilweise die Beratung (z.B. über ihre BDU- Kinder). Gemeinsam mit dem M. suchen sie außerschulische Beratungsangebote für die Eltern heraus.
  • Die LAA begleiten die Vorbereitung und Durchführung der Beratungsgespräche für die weiterführenden Schulen in der Klasse 4, auch wenn sie dort nicht im Unterricht eingesetzt sind.
  • Die LAA beteiligen sich auch an außerplanmäßig stattfindenden Elternberatungen und –gesprächen ihrer M.
  • Die LAA nehmen an Klassen- und Zeugniskonferenzen teil.
  • Die LAA nehmen an der Elternberatung bei eventuell durchgeführten AOSF- Verfahren teil.

 


 


Handlungssituation 5.5

 

Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung von Unterricht in allen Fächern berücksichtigen

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA hospitieren bei den Förderstunden „Deutsch für Migranten“ bzw. führen sie im BDU selbst durch.
  • Die LAA suchen geeignetes Fördermaterial für die sprachliche Förderung heraus und nutzen es in ihrem Unterricht bzw. gestalten ihren Unterricht dem Sprachstand der SuS entsprechend differenziert (z.B. Dolmetschersystem, Piktogramme, Arbeitsanweisungen…)
  • Die LAA hospitieren wenn möglich beim vorschulischen Sprachstandstest und beobachten gezielt Sprachstörungen, Sprachstände etc. im Unterricht.
  • Die LAA sind Sprachvorbilder.

 


 


Handlungssituation 6.4

Sich an internen und externen Evaluationen beteiligen und die Ergebnisse für die systematische Unterrichts- und Schulentwicklung nutzen

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA beteiligen sich an der Evaluation und Weiterentwicklung dieses Ausbildungsprogramms.
  • Die LAA beteiligen sich an der Evaluation und Weiterentwicklung des Schulprogramms und des schuleigenen Curriculums und arbeiten nach ihren Möglichkeiten in Arbeitsgruppen ihres Kollegiums mit.
  • Die LAA reflektieren ihren eigenen Unterricht permanent bzgl. ihrer Ziele und nutzen auch Schüler- und Elternrückmeldungen für die Reflektion der eigenen Unterrichts- und Erziehungsarbeit.
  • Die LAA beteiligen sich an der Durchführung und Auswertung von VERA (erst im 5. Quartal)

 

 

 

1.1         4. Quartal: Vielfalt als Herausforderung


 

 


Handlungssituation 1.7

 

Chancen des Ganztages nutzen und gestalten

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA hospitieren einen kompletten Tag in der Ganztagsbetreuung und erkundigen sich über die verschiedenen Angebote, erleben den Tagesablauf mit und beobachten bestimmte Kinder, die sie aus ihrem Unterricht kennen. Sie achten bei diesen Kindern besonders auf Möglichkeiten des Zusammenspiels von Vormittagsbeobachtungen und Nachmittagsförderung.
  • Die LAA bringen sich nach ihren Möglichkeiten in die Gestaltung des Ganztages ein.
  • Die LAA arbeiten in der Hausaufgabenbetreuung mit, beobachten bekannte Kinder, achten auf besondere Probleme und ziehen daraus Konsequenzen für ihren Unterricht.

 

 

 

Handlungssituation 2.7

 

Mit außerschulischen Partnern kooperieren (z.B. Jugendhilfe)

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA führen ein Gespräch mit der schuleigenen Sozialarbeiterin Frau Svetlana Ruschke, die immer dienstags an der Schule arbeitet. Sie lassen sich ihre Arbeit erläutern und erkundigen sich vor allem nach der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (z.B. Jugendamt, AufWind, Trägern der Jugendhilfe- Angebote…) und der Möglichkeit der Hilfe- Vermittlung (z.B. Bildungs- und Teilhabepaket…).
  • Die LAA erkundigen sich bei ihren M. nach außerschulischen Hilfsangeboten (z.B. Ergotherapie, Logopädie, Lerntherapie etc.) und beteiligen sich an diesbezüglichen Elternberatungen bzw. begleiten die Maßnahmen gemeinsam mit allen Beteiligten.
  • Die LAA nehmen an Veranstaltungen mit außerschulischen Partnern im Rahmen des Schulprogramms teil (nicht nur in diesem Quartal, z.B. Verkehrspolizist, Kindergarten, Kirchengemeinde, RWE, Mozartprojekt, Musikschule, Künstlerbund, Sportverein…).

 

 


 


Handlungssituation 4.4

 

Mit externen Beratungseinrichtungen kooperieren (Jugendhilfe, schulpsychologischer Dienst, etc.)

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

  • Die LAA begleiten Fälle, in denen z.B. der schulpsychologische Dienst oder bestimmte Einrichtungen der Jugendhilfe herangezogen werden müssen.
  • siehe auch Handlungssituation 2.7

 

 


 


Handlungssituation 6.6

 

Schulinterne Zusammenarbeit und Kooperation mit schulexternen Partnern (u.a. Jugendhilfe, Kultur und Sport) praktizieren

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA beteiligen sich an den Arbeitskreisen und –gruppen innerhalb des Kollegiums. Sie treffen selbstständig Absprachen mit Kollegen ihre schulische und unterrichtliche Arbeit betreffend
  • Die LAA treffen Absprachen mit dem Betreuungsteam.
  • siehe auch Handlungssituation 2.7 und 4.4

 

 

 

1.2         5. Quartal: Beratung

 


 


Handlungssituation 2.4

 

In Gewalt- und Konfliktsituationen deeskalierend handeln

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA hospitieren bei einer ausgesuchten Streitschlichter- Stunde und erkundigen sich über das Streitschlichter- Konzept. Dazu sprechen sie Frau Krutwig an.
  • Die LAA informieren sich über Maßnahmen zur Gewaltprävention und Konfliktbewältigung und entwickeln diese in Absprache mit der Klassenlehrerin mit bzw. führen diese gezielt mit einzelnen Kindern durch.
  • siehe auch Handlungssituation 2.4 und 2.5

 

 


 


Handlungssituation 5.3     [mit 2.4 zusammen]

 

Konflikte in ihren heterogenen Ursachen differenziert wahrnehmen und bearbeiten

 

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA führen in Absprache mit den M. oder Klassenlehrern gezielte Beobachtungen an einzelnen Kindern durch (Unterricht, Pause, Betreuung), analysieren gemeinsam das Umfeld des Kindes und die möglichen Ursachen des Konfliktes und überlegen/ergreifen gezielte Gegenmaßnahmen.
  • siehe auch Handlungssituation 2.4

 

 

 

 

 

 

Handlungssituation 5.6

 

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung/ sonderpädagogischem Förderbedarf gestalten

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA eignen sich Grundwissen zu einer speziellen Behinderung oder Beeinträchtigung eines Kindes aus ihrem Unterricht an. Dazu erkundigen sie sich bei der sonderpädagogischen Fachkraft oder GU- Lehrerin.
  • Die LAA nehmen an GU- Konferenzen bzw. am GU- Arbeitskreis teil.
  • Die LAA planen eigenverantwortlich Unterricht für ein GU- Kind bzw. für eine GU- Klasse und tauschen sich dazu mit der GU- Lehrerin aus.
  • siehe auch Quartal 1

 

 

1.3         6. Quartal: Veranstaltung nach § 12 OVP (Hospitation)

 

In diesem Quartal erteilen die LAA keinen bedarfsdeckenden Unterricht mehr, da sie sich in dieser Zeit intensiv auf die Abschlussprüfung vorbereiten.


 


Handlungssituation 5.1

 

Heterogenität in den Lerngruppen in ihren vielfältigen Ausprägungen (genderbezogen, begabungsdifferenziert, interkulturell, sozial, behinderungsspezifisch, etc.) wahrnehmen und diagnostizieren

 

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Die LAA führen diagnostische Tests bzw. Lernstandsdiagnosen mit durch und erarbeiten auf dieser Grundlage Fördermöglichkeiten.
  • siehe 5. Quartal
  • Fortsetzung 2. Quartal, Handlungssituation 5.1

 

 


 


Handlungssituation 5.6

 

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung / sonderpädagogischem Förderbedarf gestalten

 

 

Ausbildungsprogramm der Schule:

 

  • Fortsetzung 1. Quartal und 5. Quartal, Handlungssituation 5.6

 

2.            Anhang

 

1. Quartal (Unterrichtsplanung)

Tabellarische Übersicht

 

Möglichst kein Vertretungsunterricht

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

1.6

Auswertung von Unterricht im selbstständigen Unterricht, Unterricht unter Anleitung, Unterricht im Team, Gruppenhospitation

 

 

  • verpflichtende aktive Teilnahme an Teamsitzungen M
  • kurze Verlaufsskizze der eigenen Unterrichtsstunden
  • Rückmeldung anhand der Verlaufsskizze (Schwerpunkt)
  • Hospitationen bei unterschiedlich arbeitenden Kollegen

 

2.6

Den Erziehungsauftrag und das Erziehungskonzept der Schule vertreten (z.B. auf Elternabenden, Tag der offenen Tür)

 

 

  • Teilnahme an Zeugnissprechtagen Klasse 1 oder 2
  • Entwürfe für Elternbriefe formulieren
  • Teilnahme an Elterngesprächen
  • Teilnahme an Elternabend der kommenden Erstklässler
  • Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten der Ausbildungsklasse

 

5.2

Heterogenität als Potential für Unterricht und Schulleben nutzen

 

 

  • Beobachtungsaufgaben (einzelne Schüler, Schülergruppen, bestimmte Konstellationen)

 

5.6

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen/ sonderpäd. Förderbedarf gestalten

 

 

  • Hospitation in GU- Klassen (falls nicht die eigene Ausbildungsklasse)
  • über GU in der Klasse informieren
  • Aufgaben in der GU- Förderung übernehmen (falls Ausbildungsklasse eine GU- Klasse)

 

6.1

Berufliche Erfahrungen in multiprofessionellen Zusammenhängen gemeinsam reflektieren und Konsequenzen ziehen (Hospitieren, Beraten, Unterstützen)

 

 

  • verpflichtende aktive Teilnahme an Teamsitzungen M
  • Hospitation in Schulkonferenz
  • Regelmäßige Treffen ABA (zu Beginn jedes Quartals)
  • EPG (ist vorgeschrieben)

 

 

 

2. Quartal (Leistungsbewertung)

Tabellarische Übersicht

 

Beginn des BDU mit neun Wochenstunden

 

 

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

2.4

In Gewalt- und Konfliktsituationen deeskalierend handeln

 

 

 

 

  • Übernahme von Pausenaufsichten (zunächst mit erfahrenem Kollegen/in)
  • Klassenalltag, BDU, Klassenregeln durchsetzen
  • Arbeiten mit den Erziehungsvereinbarungen Schule – Konsequenzen ein- und durchsetzen
  • Teilnahme an Elterngesprächen

 

5.1

Heterogenität in den Lerngruppen in ihren vielfältigen Ausprägungen (genderbezogen, begabungsdifferenziert, interkulturell, sozial, behinderungsspezifisch,…) wahrnehmen und diagnostizieren

 

 

  • Hospitation und aktive Mitarbeit in GU- Klassen (Q1, HS 5.6)
  • Einbindung GU- Kind in Unterricht mit GU- Lehrerin planen
  • Tests / Klassenarbeiten mit M. und Parallellehrer planen, auswerten, reflektieren
  • Diagnoseverfahren durchführen, auswerten und gemeinsam reflektieren
  • Teilnahme an GU- Konferenzen und Fallberatungen

 

 

6.2

Sich an Planung und Umsetzung schulischer Projekte, Vorhaben kontinuierlich beteiligen und Neues in kollegialer Zusammenarbeit erproben

 

 

  • sich einem Schwerpunkt im Geschäftsverteilungsplan anschließen und dort aktiv mitarbeiten
  • Infos aus dem ZfsL weiterleiten
  • aktive Teilnahme an Arbeitsgruppen
  • aktive Teilnahme an Vorbereitungen von Festen, Infoveranstaltungen und sonstigen Ereignissen je nach Bedarf

 

6.5

In schulischen Gremien aktiv mitwirken

 

 

  • Teilnahme an Klassenpflegschaftssitzungen, inkl. eigenem Beitrag
  • Hospitation in Schulkonferenz

 

 

 

3. Quartal (Diagnose, Differenzierung, individuelle Förderung)

Tabellarische Übersicht

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

2.5

Außerunterrichtliche Situationen erzieherisch wirksam werden lassen (z.B. bei Pausenaufsichten, Klassenfahrten, Schulfesten, Unterrichtsgängen, Hausbesuchen, informellen Gesprächen)

 

 

  • siehe Q 2, HS 2.4
  • Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten (Klassenfahrten, Unterrichtsgänge, Schulfeste etc.)

 

2.6

Den Erziehungsauftrag und das Erziehungskonzept der Schule vertreten (z.B. auf Elternabenden, Tagen der Offenen Tür)

 

 

  • siehe Q 1, HS 2.6
  • Teilnahme Eltern- Informationsveranstaltungen
  • aktiv einbringen in der Vorweihnachtszeit
  • außerunterrichtliche  Veranstaltungen
  • Teilnahme am Elternsprechtag

 

4.1

Schulische Beratungsanlässe erkennen und angemessen gestalten (Schülerinnen und Schüler beraten zu Lernen, Leisten, Erziehen, Schullaufbahn, Prävention, Konflikte)

 

 

  • Klassenarbeiten und diagnostische Maßnahmen durchführen (siehe Q 2) und daraus Fördermaßnahmen entwickeln
  • Rückmeldung über Leistung und Verhalten an SuS und gemeinsam Maßnahmen planen
  • AOSF begleiten
  • Teilnahme Schuleingangsdiagnostik

 

4.2

Eltern anlass- und situationsangemessen beraten

 

 

  • Teile des Elternsprechtages übernehmen (BDU…)
  • Begleitung Übergangsberatungen Klasse 4
  • Teilnahme Elternberatungen und –gespräche
  • Teilnahme Klassen- und Zeugniskonferenz
  • Teilnahme Elternberatung AOSF

 

 

5.5

Sprachentwicklung der SuS bei der Gestaltung von Unterricht in allen Fächern berücksichtigen

 

 

·         Hospitation bzw. Durchführung Migranten- Förderung

·         differenzierte Maßnahmen und Materialien zur Sprachförderung im Unterricht einsetzen

·         Sprachstände / Sprachschwierigkeiten feststellen, Hospitation Delfin 4

·         Sprachvorbild sein

 

 

6.4

Sich an internen und externen Evaluationen beteiligen und die Ergebnisse für die systematische Unterrichtsentwicklung nutzen

 

 

·         Evaluation und Weiterentwicklung Ausbildungsprogramm

·         Evaluation und Weiterentwicklung Schulprogramm

·         Mitarbeit Arbeitsgruppen

·         Selbstreflexion und Kinder- bzw. Elternrückmeldungen für eigenen Unterricht nutzen

·         Begleitung VERA (Q 5)

 

 

4. Quartal (Vielfalt als Herausforderung)

Tabellarische Übersicht

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

1.7

Chancen des Ganztages nutzen und gestalten

 

 

 

 

  • Hospitation Ganztag, Beobachtung einzelner Kinder, Chancen der Förderung erkennen
  • aktives Einbringen in Ganztagsbetreuung
  • Hausaufgaben betreuen, Konsequenzen für eigenen Unterricht ziehen

 

2.7

Mit außerschulischen Partnern kooperieren (z.B. Jugendhilfe)

 

 

  • Gespräch mit Frau Jouhet über Elternberatung, außerschulische Hilfsangebote
  • Planung außerschulische Fördermaßnahmen mit M., Elternberatung
  • Teilnahme an Aktionen mit außerschulischen Partnern

 

 

4.4

Mit externen Beratungseinrichtungen kooperieren (Jugendhilfe, schulpsychologischer Dienst, etc.)

 

 

  • Fälle begleiten, in denen mit schulpsychologischem Dienst oder Jugendhilfeeinrichtungen zusammengearbeitet wird
  • siehe HS 2.7

 

6.6

Schulinterne Zusammenarbeit und Kooperation mit schulexternen Partnern (u.a. Jugendhilfe, Kultur und Sport) praktizieren

 

 

  • Teilnahme an Arbeitsgruppen im Kollegium, Absprachen mit Kollegen tätigen
  • Absprachen mit Betreuungsteam tätigen
  • siehe HS 2.7 und 4.4

 

5. Quartal (Beratung)

Tabellarische Übersicht

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

2.4

In Gewalt- und Konfliktsituationen deeskalierend handeln

 

 

 

 

  • Hospitation beim Streitschlichter- Programm
  • Gewaltpräventions- und Konfliktbewältigungsprogramme und –maßnahmen recherchieren bzw. entwickeln und in Absprache mit Klassenlehrern durchführen
  • siehe HS 2.4 und 2.5

 

5.3

Konflikte in ihren heterogenen Ursachen differenziert wahrnehmen und bearbeiten

 

 

  • einzelne Kinder gezielt in verschiedenen Zusammenhängen beobachten, Umfeld analysieren, Ursachen für Konflikt ergründen, Gegenmaßnahmen ergreifen
  • siehe HS 2.4

 

5.6

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen  und Schülern mit und ohne Behinderung / sonderpädagogischem Förderbedarf gestalten

 

 

  • Grundwissen Behinderungen
  • Teilnahme an GU- Konferenzen, Arbeitskreisen
  • GU- Unterricht mit GU- Lehrkraft eigenverantwortlich planen
  • siehe Q 1

 

 

6. Quartal (Veranstaltung nach §12 OVP (Hospitation))

Tabellarische Übersicht

 

kein BDU mehr; Prüfungsphase

 

Handlungssituation

Ausbildungsprogramm der Schule

 

5.1

Heterogenität in den Lerngruppen in ihren vielfältigen Ausprägungen (genderbezogen, begabungsdifferenziert, interkulturell, sozial, behinderungsspezifisch, etc.) wahrnehmen und diagnostizieren

 

 

  • Durchführung diagnostischer Tests bzw. von Lernstandsdiagnosen und Ableitung von Fördermaßnahmen
  • siehe Q 5
  • Fortsetzung Q2, HS 5.1

 

5.6

Gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung / sonderpädagogischem Förderbedarf gestalten

 

 

  • Fortsetzung Q 1 und Q 5, HS 5.6

 

 

 

 

 

 

 

 

                          

 

 

3.2.13Konzept der Franziskus-Schule für die Förderung der Kinder und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund

 

Die Franziskus-Schule mit den Standorten Meggen und Maumke wird zur Zeit von ca. 30% Kindern mit Migrationshintergrund besucht.

 

Für die Kinder bietet die Schule in allen Jahrgängen einen zusätzlichen Förderunterricht im Fach Deutsch an. Ziel dieses Unterrichts ist es, die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder zu verbessern. Durch Gruppengrößen von bis zu 12 Kindern kann eine möglichst intensive und individuelle Förderung erreicht werden.

 

Die Lernausgangslage sowie der Lernstand im Fach Deutsch werden ermittelt. Die festgestellten Defizite im sprachlichen Bereich dienen als Grundlage zur Förderung der einzelnen Schüler.

 

Offene Unterrichtsformen ermöglichen ein differenziertes Eingehen auf den Kern- und Leistungsstand des jeweiligen Schülers. Verschiedene Arbeitsmaterialien (Anlage 2) sollen die Schüler zu mehr Selbständigkeit führen und der Lehrperson ermöglichen, sich während verschiedener Unterrichtsphasen einem einzelnen Schüler bzw. einer Kleingruppe zu widmen.

 

Kleine überschaubare Lernkontrollen sollen den Lernfortschritt der Schüler ermitteln und die Art der Förderung überprüfen, um diese gegebenenfalls anpassen zu können.

 

Aus den Erfahrungen seit der Einführung der Schuleingangsphase im Schuljahr 2005/2006, mit den oben beschriebenen unterstützenden Maßnahmen, zeigt sich ein deutlicher Rückgang von Schülern, die aufgrund ihrer mangelhaften deutschen Sprachkenntnisse zu einer Schule für Lernbehinderte wechseln. Ebenso ist die überdurchschnittlich hohe Zahl der Wiederholer (freiwillig bzw. Nichtversetzung) deutlich zurückgegangen.

           

Der Anteil von Schülern/-innen mit Migrationshintergrund, die zu weiterführenden Schulen (Realschule und Gymnasium) gewechselt sind, war in der Vergangenheit noch sehr gering. Auch diese Zahl von Schülern konnte gesteigert werden.

 

Unsere Schule wird von Kindern mit türkischem, albanischen, polnischen, …. Migrationshintergrund besucht.

Dabei handelt es sich überwiegend um türkische Schüler und Schülerinnen, deren Familien bereits seit zwei oder drei Generationen in Meggen und Maumke wohnen. Umgangssprache in diesen Familien ist noch überwiegend türkisch. Somit werden die meisten türkischen Kinder mit mangelnden deutschen Sprachkenntnissen eingeschult. Auch das soziale Leben der Kinder findet zum größten Teil in ihrem türkischen Umfeld statt, welches oft sehr vom muslimischen Glauben geprägt ist. Engere Kontakte oder sogar Freundschaften zu deutschen Kindern bzw. Familien bestehen in der Regel kaum. Um diese Defizite auszugleichen und diesen Kindern annähernd die gleichen Lernchancen wie den deutschen zu ermöglichen wird ein gezielter Förderunterricht im Fach Sprache für diese Kinder angeboten. Weiterhin tragen differenzierte Lernangebote (wie z.B. differenzierte Diktate) oder (differenzierte) Arbeitsanweisungen zu einer besseren Förderung bei.

 

Neben der fachlichen Förderung hat die soziale Integration der ausländischen Kinder an unserer Schule einen großen Stellenwert. Das gute Miteinander der verschiedenen Kulturen in einer Klasse wird z.B. durch Unterrichtsprojekte gefördert, in denen das ursprüngliche Herkunftsland der ausländischen Kinder näher vorgestellt wird (z.B. Märchenreise nach Europa). Auch werden regelmäßig muslimische Feste wie z.B. Zuckerfest, Bajram in den Unterricht eingebunden und erklärt. Eine gute Sozialstruktur in der Klasse wird auch durch eine gemischte Sitzordnung und durch eine entsprechende Zusammensetzung der Gruppen bei Partner- und Gruppenarbeiten erreicht.

 

Weitere Beispiele:

-      Besuch der Moschee in Meggen mit der Klasse 2 im Jahr 2012

-      Plätzchenbacken im Advent mit türkischstämmigen Müttern

-      Förderung nach dem Bildungs- und Teilhabe-Paket (Vermittlung von Nachhilfe)

-      Sprachkurs in den Sommerferien auf Burg Bilstein für Kinder der Klasse 3

 

 

3.2.14   HSU-Türkisch

 

Lehrer:                Üzeyir Tüfekci

Stammschule:   Hauptschule Finnentrop

Lehrmaterial:     Pilot 1,2,3,4 (Unterrichtsbuch mit Arbeitsheft) ; Zebra (Übungsheft)

Verlag:                Schulbuchverlag Anadolu

 

Bemerkungen zu den Lerngruppen

Die Erstklässler und die Zweitklässler werden in einer Klasse binnendifferenziert unterrichtet sowie die Drittklässler und die Viertklässler. Die SuS der 3.und 4.Klasse bearbeiten manchmal den gleichen Text bzw. machen die gleiche Aufgabe. Es herrscht unter den Schülern eine doppelte Halbsprachigkeit d.h. Mischung von Türkisch und Deutsch in einem Satz, weil den SuS der altersgemäße Wortschatz in Türkisch fehlt.

 

Kompetente Strukturierung des Unterrichts

Jede Gruppe hat jeweils einen zweistündigen Unterricht in der Woche. In einem lernförderlichen, schülerorientierten Klima wird die Aufgabe der SuS klar strukturiert. Die inhaltliche Klarheit und die Leistungserwartungen werden transparent dargestellt. Ein interessantes Thema motiviert die Kinder so, dass sie am Lernen große Freude haben. Durch allgemeines bzw. individuelles Fördern wird dann den SuS intelligentes Üben ermöglicht, damit der Anteil echter Lernzeit der SuS gesteigert wird. Zur Sicherung werden die Ergebnisse in den letzten ca. 10 Minuten des Unterrichts verglichen.

 

Die behandelten Themen der Klassen im Laufe des Schuljahres:

 

1.Klasse

·         Bilder der Gegensätze zeigen und mit gleichem Anlaut verbinden

·         Wörter mit Hilfe der Anlauttabelle schreiben, sie mit dem Bild   verbinden

·         Formen der Buchstaben erkennen und ihn mit dem Finger oder   dem Stift   nachfahren

·         mit den Silben neue Wörter bilden und sie abschreiben

·         Bilder malen und anhand der Bilder nacherzählen

·         Reimwörter finden und schreiben

·         Sätze mit den Namenwörtern bilden

·         Begrüßungen erkennen und sie aufschreiben

·         Wochentage lesen und sie aufschreiben

·         Wörter mit den passenden Bildern verbinden und sie malen

·         Unterschiede mancher Buchstaben im Deutschen und im  Türkischen beachten

·         zusammengesetzte Wörter bilden und sie aufschreiben

                              2. Klasse

·         Anfangsbuchstaben der Wörter mit Hilfe der Bilder einfügen

·         zusammengehörende Silben verbinden und das Wort neben dem Bild schreiben

·         erzählen das, was auf dem Schulhof passiert und einfache Sätze bilden

·         mit Wie-Wörtern neue Sätze bilden

·         Sätze eines Textes in die richtige Reihenfolge bringen

·         Satzzeichen erkennen und sie einsetzen

·         über ein Bild sprechen und es ausmalen

·         fehlende Buchstaben der Reimwörter schreiben

·         aus zwei Wörtern ein Wort bilden

·         Tun-Wörter mit den Bildern verbinden und darunter schreiben

·         Einzahl als Mehrzahl und die Mehrzahl als Einzahl schreiben

·         Körperteile erkennen und sie schreiben

·         Bilder des Gemüsen ausmalen und ihre Namen aufschreiben

·         Namen der Tiere und ihre Laute schreiben

·         Gegensätze der Wie-Wörtern suchen und sie aufschreiben

·         Sätze mit den passenden Wörtern ergänzen

·         Monate erkennen und sie den richtigen Jahreszeiten zuordnen

           

3.Klasse

·         über Bilder und Freunde sprechen, Namen erkennen

Meinungen zu einem Thema äußern, neue Vorschläge machen

·         die Namen der Schulfächer in Türkisch und Deutsch, Abkürzungen der Schulfächer

·         Gesprächsregeln verstehen und anwenden, neue Regeln entwickeln

·         Wörter nach Wortfamilien trennen, Silbentrennung

·         Die Lesetreppe; Buchstabe, Silbe, Wort, Satz, einfach und schnell lesen

·         die Umgebung, schriftliche und mündliche Wegbeschreibung

·         Einkaufsspiel, situationsbedingte Dialoge bilden

·         Text in Rollen lesen; drei Grundformen der Verben, Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft

·         Verben in Passivform anwenden, Unterscheidung zwischen Aktiv- und Passivform

·         alleine und gegenseitig lesen, betontes Lesen in Rollenspiel

·         Beschreibung, Veränderung der Pflanzen im Herbst; passende Verben und Adjektive finden

·         Text verstehen und Wiedergeben der Geschichte mit eigenen Begriffen

 

4. Klasse

·         Kennenlernen der Namenwörter, Erweiterung der Namenwörter mit Apostroph

·         Vertiefung des Alphabets; Selbstlaute, Mitlaute, Unterschied von stimmhaften und  stimmlosen Lauten

·         Nachschlagen der Wörter und ihrer verschiedenen Bedeutungen im Wörterbuch, Benutzung der Wörter im Satz

·         Ausdrücken des Willens, von Gefühlen und Gedanken anhand der Begriffe

·         Bildergeschichte, Schreiben eines Aufsatzes, Ich-Form in Gegenwart und Vergangenheit

·         Lesen der Reime, Finden von Reimwörtern

·         Lesen von Witzen, Verstehen der Pointe von Witzen, Erzählen von Witzen

·         Lesen, Verstehen und Nacherzählen einer Geschichte, Finden des Hauptgedankens der Geschichte

·         Endungen der Verben bei Verwendung von verschiedenen Personalpronomen

·         Schreibweise und Aussprache von Wörtern mit Doppelkonsonanten „tt“ , „kk“ , „ss“ , „ll“

·          Schlüssel zu einer Geschichte, Aufzeigen von Einleitung, Hauptteil und Ende

·         Lernen von türkischen und deutschen Sprichwörtern, Benutzen im richtigen Zusammenhang

 

 

                                                                               

3.3    Schulübergreifende Konzepte

 

3.3.1   Jedem Kind ein Instrument

 

Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ an unserer Schule durchgeführt.

 

Im ersten Jahr wird der Unterricht in Tandems durchgeführt, das heißt: Jeweils eine Grundschul- und eine Musikschullehrkraft bilden ein Team. Das ermöglicht eine intensive pädagogische Zuwendung.

Im ersten Schulhalbjahr setzen sich die Kinder mit Melodie, Rhythmus und Takt auseinander und erleben, wie die Töne entstehen. In der 2. Hälfte ist die Instrumenteninformation ein zentrales Thema. Die Kinder lernen ganz unterschiedliche Instrumente kennen.

Noch vor Ende des ersten Schuljahres steht dann die große Entscheidung an: Die Kinder wählen bei Interesse ihre drei Lieblingsinstrumente oder einen Gesangsunterricht.

In einem dieser favorisierten Instrumente erhalten die Schülerinnen und Schüler im zweiten Schuljahr Instrumental- bzw. Gesangsunterricht in kleinen Gruppen von durchschnittlich fünf Schülern. Der Unterricht fügt sich in den Unterricht  ein. Der Instrumentalunterricht findet im Anschluss an den Unterricht statt.

 

Kindgerechte Instrumente sind: Blockflöte, Querflöten mit einem gebogenen Mundstück, aber auch Gitarren und Streichinstrumente gibt es in kindgerechten Größen. Bei den Blechblasinstrumenten bietet sich die  Trompete an. Wichtig ist, dass auch Gesangsunterricht angeboten wird, weil die Stimme das natürlichste aller Instrumente ist.

Da die Instrumente von der Musikschule ausgeliehen werden und zum Unterricht mitgebracht werden müssen, scheiden die Tasteninstrumente Klavier und Keyboard leider aus.

 

 

3.3.2  Projekt „Kleine Forscher“ an der Franziskus-Schule:

 

Die Schule nimmt seit 2010 am Projekt „Haus der kleinen Forscher“ teil.

Durch die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ werden dabei Fortbildungen zu verschiedenen Themen aus dem Bereich „Naturwissenschaft/Technik“ für Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen gemeinsam angeboten.

Ziel ist es, die Kinder bereits im Vorschulalter an naturwissenschaftliche Phänomene heranzuführen und ihren natürlichen „Forscherdrang“ zu wecken. Dazu werden ihnen in altersgerechter Form Experimente und „Forscherecken“ angeboten. Diese Arbeit wird dann beim Eintritt in die Grundschule als verbindendes Element fortgeführt. In der Klasse 1 experimentieren die Kinder, wie bereits aus dem Kindergarten bekannt, zu unterschiedlichen Themenbereichen weiter.

Um diese Kontinuität zu gewährleisten, kooperiert die Franziskus- Schule mit den Kindergärten im Einzugsbereich. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Besuche der neuen Lernanfänger in den ersten Klassen wird gemeinsam experimentiert und Gelerntes vorgeführt und weitergegeben.

Seit dem Jahr 2010 haben Lehrkräfte der Franziskus- Schule an folgenden Workshops der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ teilgenommen und Elemente daraus in den Anfangsunterricht integriert:

·         Wasser

·         Luft

·         Magnetismus

·         Technik und Konstruieren

·         Akustik

·         Strom

Weitere Workshops sind in Planung.

 

Seit dem Schuljahr 2014/ 15 wird im Offenen Ganztag eine Experimentier- AG „Kleine Forscher“ angeboten. Hier sollen interessierte Kinder die Möglichkeit bekommen, ihrem Forscherdrang nachzugehen und faszinierende Experimente kennenzulernen und durchzuführen. Die Zeichen der Zeit sind erkannt, verfolgt man  aufmerksam die Meldungen der Medien zum Thema „Mangel an qualifizierten Ingenieuren und Wissenschaftlern“. Das Ziel ist es, Kinder für Wissenschaft und Technik zu begeistern, da jedes dieser Kinder, das einmal später in seinem Beruf etwas erfindet, entwickelt oder erforscht, Arbeitsplätze sichern und den Bildungsstandort Deutschland weiterbringen kann. Es gilt Kinder für alltägliche Phänomene sensibel zu machen und ihnen ihre „Augen zu öffnen“. Durch Fernsehkonsum, Computerspiele verlernen unsere Augen  das genaue Hinsehen und konzentrierte Beobachten.

Die teilnehmenden Kinder werden dann als „Experten“  das Gelernte  als „Experiment des Monats“ in den Vormittagsbereich tragen, ihren Klassenkameraden vorführen und als Multiplikatoren fungieren. Die Vermutungen und möglichen Erklärungen seitens der Schülerinnen und Schüler werden auf diese Weise aus der Schule heraus auch mit ins Elternhaus getragen. Die Dokumentation  in einem Forscherheft führt die Kinder an wissenschaftliche Arbeitsmethoden (darstellen, beschreiben, vermuten, erklären, …) heran. Alle Schülerinnen und Schüler legen ein eigenes Forscherheft an. Bestimmte Symbole werden für die Dokumentation festgehalten und mit allen Kindern eingeführt. Auf diese Weise wird auch das Interesse der nicht an der Experimentier- AG teilnehmenden Kinder geweckt und sie erhalten die Möglichkeit, aus einer Experimentier- Kartei zusammen mit einem Partner oder alleine ein Experiment auszuwählen und entweder zu Hause oder in der Schule ihren Klassenkameraden vorzuführen.

Auf diese Weise soll die „Forscher- Kultur“, die im Kindergarten und der Klasse 1 angebahnt wurde, auch in den höheren Klassenstufen weitergeführt werden.

 

Um den naturwissenschaftlichen Forscherdrang zu fördern, stehen in der Franziskus-Schule acht Experimente nach dem Beispiel der „Mini-Phänomenta“ für die Kinder zum Ausprobieren